
Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 16. April 2013 die Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe berufen. Ministerpräsident Stephan Weil stellte die Landesbeauftragte und ihre zukünftigen Aufgaben in Hannover der Öffentlichkeit vor.
Mehr ...
Erstmals liegt eine fundierte Datenbasis zur Thematik "Kindeswohlgefährdung bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund" vor. Sie basiert auf der Auswertung einer Zielgruppenanalyse im Rahmen des Modellprojekts "Migrationssensibler Kinderschutz" (2008 bis 2011) des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. Ein Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse und bereitet diese praxisnah auf.
Mehr ...

Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in Niedersachsen leben, erreichen im Fünfjahres-Vergleich höhere Schulabschlüsse und sind tendenziell besser ins Bildungssystem integriert. Das meldet der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN).
Mehr ...

Im Rahmen der Folgeveranstaltung "Integration konkret – Einstiegschancen Jugendlicher mit Migrationshintergrund in die Berufswelt" im September 2012 stellte Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan den ersten Bericht zum Niedersächsischen Integrationsmonitoring 2012 vor. Er erweitert die Datenbasis im Bereich der Integrationsarbeit und macht transparent, wo Änderungen bei den Bemühungen um Integration notwendig sind. Die Landesregierung fördert Integrationsprozesse in den unterschiedlichsten Bereichen, etwa in der frühkindlichen Bildung oder beim Übergang junger Menschen von der Schule in den Beruf.
Mehr ...

Elternarbeit mit Migrantinnen und Migranten steht 2012 im Fokus des landesweiten Projekts "Eltern-Medien-Trainer" der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Insgesamt 75 pädagogische Fachkräfte wurden bislang für eine kultursensible Elternarbeit ausgebildet. In 100 medienpädagogischen Elternabenden sollen sie Eltern aus anderen Kulturkreisen für einen bewussten Umgang mit Medien sensibilisieren. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Termine für einen Elternkurs können über die LJS angefragt werden.
Mehr ...
Welche Auswirkungen hat speziell der Faktor Migration auf die Wahrnehmung und Gestaltung kultureller Prozesse? Mit dieser Frage beschäftigt sich erstmals eine wissenschaftliche Studie des Bundes und der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Im April 2012 wurden erste Ergebnisse und Empfehlungen veröffentlicht. Die Erkenntnisse aus dem ersten InterKulturBarometer sollen in das Kulturentwicklungskonzept Niedersachsen (KEK) einfließen. Eine der Empfehlungen: Migrantische Zielgruppen sollten über ihr persönliches Umfeld angesprochen werden.
Mehr ...

Die jährlich rund 19.000 behandlungsbedürftigen Vergiftungsfällen im Kindesalter betreffen auch eine hohe Zahl von Kindern, vor allem Jungen, aus Zuwandererfamilien. Allerdings gibt es bislang keine mutter- oder zweisprachigen Informationsmaterialien zum Thema Vergiftungsprävention. Deshalb hat die
BAG Mehr Sicherheit für Kinder ein Projekt gestartet, das zielgruppenspezifische, kultursensible Maßnahmen entwickelt, erprobt und evaluiert.
Mehr ...
Die meisten Vergiftungsunfälle bei Kindern ließen sich vermeiden. Wie, das zeigt eine neue Broschüre des
Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nun auch in türkischer Sprache. Sie informiert Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagespflegeeltern über den Umgang mit giftigen Substanzen und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Mehr ...

Im Januar 2012 hat die Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll Eltern und Fachleute unter anderem bei Kindesentziehungsfällen beraten und unterstützen.
Mehr ...
Beim 5. Integrationsgipfel der Bundesregierung verabschiedeten die Beteiligten im Januar 2012 den Nationalen Aktionsplan Integration. Schwerpunkte setzt er unter anderem im Bereich frühkindliche Förderung.
Mehr ...

Kinder mit Migrationshintergrund gehen deutlich seltener in Kitas oder zu Tagespflegepersonen. Laut einer Meldung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag im März 2011 die Betreuungsquote bei Kindern unter sechs Jahren ohne Migrationshintergrund bei 63 Prozent, 2 Prozent mehr als 2009. Bei Kindern mit Migrationshintergrund wurden 50 Prozent außer Haus betreut, drei Prozent mehr als 2009.
Mehr ...
Ein Forschungsbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus dem Jahr 2011 untersucht, inwieweit Traditionen und Normen der jeweiligen Herkunftsgesellschaft Migrantinnen bei der Familienbildung beeinflussen und welche Anpassungsprozesse in der Aufnahmegesellschaft stattfinden.
Mehr ...

In seinem Discussion Paper von Januar 2012 hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung den aktuellen Diskurs zum Thema Integration und Sprachförderung in Deutschland ausgewertet. Es fragt nach den unterschiedlichen Ansätzen, nach dem Förderbedarf an sich und nach den Ursachen mangelnder Erfolge. Im Fokus der Analyse stehen Kinder mit Migrationshintergrund sowie Kinder bildungsferner Schichten. Als Ergebnis stellt das Diskussionspapier neun Kernelemente einer gelingenden Sprachförderung auf.
Mehr ...
Türkische Sendereihe zu Bildungsfragen
Der türkische Sender ATV strahlt eine neue Sendereihe "Bizim cocuklarimiz - Bizim gelecegimiz" ("Unsere Kinder - unsere Zukunft") für türkisch sprachige Eltern in Deutschland aus. In den Sendungen beraten Expertinnen und Experten gemeinsam mit Familienmitgliedern über das Bildungssystem, die möglichen Wege und Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Kinder. Dabei geben sie lebensnahe Tipps und beantworten Fragen des Publikums. Unterstützt wird das Fernsehformat von der Vodafone Stiftung in Kooperation mit dem Verein für Kultur und Bildung KUBI e.V. Sendetermin ist immer sonntags, 10 Uhr. Mehr dazu auf der
Website der Vodafone Stiftung und unter
www.atvavrupa.tv.

"Zukunft statt Herkunft!" - Unter diesem Motto stand der gemeinsame Preis des Kinderschutzbundes Niedersachsen und des Landes Niedersachsen für den Einsatz für Kinderrechte im Jahr 2011. Ausgezeichnet wurden drei Initiativen, die sich besonders für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund einsetzen. Ministerin Aygül Özkan, Schirmherrin des Preises, überreichte die Auszeichnung.
Mehr ...
Zur Veranstaltung "Integration - konkret" trafen sich im September 2011 zahlreiche Verantwortliche des Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktes mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen. Eingeladen hatten Niedersachsens Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan, Kultusminister Dr. Bernd Althusmann und Wirtschaftsminister Jörg Bode. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, die beruflichen Einstiegschancen junger Migrantinnen und Migranten nachhaltig zu verbessern.
Mehr ...
Im April 2011 hat die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge und MigrantInnen in Niedersachsen e.V. (AFMN) einen Aufruf zur Gründung eines Eltern-Netzwerks gestartet. Ziel ist die Verbesserung der Bildungssituation der Kinder mit Migrationshintergrund über eine Stärkung der Elternkompetenzen und eine starke Interessenvertretung von Eltern mit Migrationshintergrund in Niedersachsen.
Mehr ...

Im Jahr 2010 lebten gut 15,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet. Rund ein Drittel aller Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland geboren, etwa zwei Drittel sind zugewandert. Ihre Bildungssituation ist vergleichsweise nachteilig.
Mehr ...

Das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern und Vorlesen fördert die kindliche Sprachentwicklung und den Sprachschatz, darüber hinaus Einfühlungsvermögen, Gedächtnis, abstraktes Denken und Fantasie. Geeignete (Bilder-)Bücher gibt es auch mehrsprachig. Eine Auswahl davon stellen wir Ihnen hier vor.
Mehr ...
Zugewanderte Familien in Deutschland sehen ein gerechtes Bildungssystem als Schlüssel zu besserer Integration und wirtschaftlichem Erfolg. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Bertelsmann Stiftung im Jahr 2011. Eine große Mehrheit der Gesamtbevölkerung spricht sich darin auch für einen verbindlichen Kita-Besuch aller Kinder aus.
Mehr ...
Migrationsfamilien in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland
In der
September-Ausgabe 2011 von WISO direkt bietet Ursula Boos-Nünning einen schnellen Überblick zur Situation von Migrationsfamilien in Deutschland. Auf vier Seiten gebündelt finden sich Informationen zum aktuellen Forschungsstand: Aspekte wie Armutsrisiko, Orientierung, Familienstruktur, Gewaltpotenzial und Nutzung von Beratungs- und Hilfsangeboten der Kinder- und Jugendhilfe. WISO direkt ist eine Schriftenreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung und steht online unter
www.fes.de/wiso zum Download bereit.

Dieser als Nachschlagewerk und Studienbuch gedacht Sammelband bietet einen kompakten, interdisziplinären Überblick über die bislang eher verstreuten Untersuchungen zu Familien im Migrationskontext. Neben den theoretischen Grundlagen werden darüber hinaus Ansätze und Modelle aus der Sozialen Arbeit mit Migrationsfamilien vorgestellt, was eine "theoriegeleitete" Praxis ermöglichen soll.
Mehr ...

In der pädagogischen Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren nimmt, wie in vielen anderen Bereichen des Bildungswesens auch, das Erleben von kultureller Vielfalt stetig zu. Damit ergeben sich auch neue Anforderungen für den Alltag frühpädagogischer Fachkräfte. Diese WiFF-Expertise stellt den aktuellen Wissensstand der kulturvergleichenden Säuglings- und Kleinkindforschung dar und diskutiert mögliche Ableitungen für die praktische Arbeit von frühpädagogischen Fachkräften.
Mehr ...

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat Daten und Fakten zur Kinder-und Jugendhilfe im Newsletter KomDat 1&2 / 2011 zusammengefasst. Themen sind unter anderem zukünftige Personalbedarfe und die Ausgabenentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe und die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund.
Mehr ...
Interkulturelle Pädagogik steht mit dem erwarteten Zuwanderungsbedarf in Deutschland vor wachsenden Herausforderungen. Die Erziehungswissenschaftlerinnen Ingrid Gogolin und Marianne Krüger-Potratz führen in ausgewählte Forschungsfelder ein und stellen insbesondere Ergebnisse der Bildungsforschung und Forschungen zur Sprachförderung vor.
Mehr ...
Kooperation mit muslimischen Verbänden

Mit der Broschüre "Kooperation mit muslimischen Verbänden - eine Orientierungshilfe" will der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) seine Mitglieds-Verbände dazu anregen, die praktische Kooperation mit muslimischen Verbänden vor Ort zu suchen. Die Broschüre fasst wissenschaftlich Erkenntnisse zusammen und stellt die Organisationen, die in der Bundesrepublik tätig sind, sowie deren Entstehungsgeschichte und Organisationsformen vor. Pressemitteilung und Broschüre zum Download auf der
Website der AWO.
Studie zu Bildungskompetenzen

Unter vergleichbaren Voraussetzungen lassen sich keine Kompetenzunterschiede feststellen zwischen Migrantinnen und Migranten, die zu Hause deutschsprachig aufgewachsen sind, und der übrigen deutschen Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des
Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2011. Gemessen wurden die Fähigkeiten im Lesen und Rechnen. Die Untersuchung basiert auf Interviews und Tests mit 4.000 in Deutschland lebenden Personen zwischen 18 und 52 Jahren. Mehr zur Studie unter
www.iab.de.
Türkisch-deutscher Ratgeber für Familien mit behinderten Kindern

Der
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat einen zweisprachigen Elternratgeber herausgegeben. "Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es" bietet parallel auf Deutsch und Türkisch einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen für Familien mit behinderten Kindern. So können türkischsprachige Eltern die Broschüre direkt als Übersetzungshilfe einsetzen. Die einzelnen Kapitel beinhalten auch Hinweise auf vertiefende Rechtsratgeber, deren Bestelladressen im Anhang der Broschüre aufgeführt werden. Die Broschüre kann unter
www.bvkm.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckversion ist zum Selbstkostenpreis von 3,00 Euro erhältlich (Bestellung über
verlag@bvkm.de).
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat einen Beitrag zum Thema kommunale Integrationspolitik vorgelegt. Das Handbuch nähert sich dieser Herausforderung über vier Themenblöcke und setzt seine Schwerpunkte mit Augenmerk auf die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und die kommunale Familie.
Mehr ...
Ausgrenzung und Integration - Erziehungshilfe zwischen Angebot und Eingriff

Über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen im Mai 2010 an der Fachtagung des
Bundesverbands für Erziehungshilfe e.V. AFET in Hannover teil. Die fachlichen Inhalte der Tagung liegen inzwischen als Themenheft des Dialog Erziehungshilfe (Ausgabe 4/2010) vor. Neben den Vorträgen sind vor allem auch die vielfältigen Beiträge aus der Praxis interessant, wie beispielsweise Väterarbeit mit migrantischen Vätern oder Empowerment als Ansatz für Familien in besonderen Lebenslagen. Das Themenheft können Sie auf der
AFET-Website zum Einzelpreis von 4,60 Euro (zzgl. Porto) bestellen.

Der "Monitor Familienforschung" des
Bundesfamilienministeriums widmet sich in der Ausgabe 24 erstmals Familien mit Migrationshintergrund. "Familie" bedeutet für Migranten und Migrantinnen auf der einen Seite, ihre Herkunftskultur zu leben und gleichzeitig eine Plattform für die Auseinandersetzung mit der Kultur der Aufnahmegesellschaft zu haben.
Mehr ...

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat im Newsletter KomDat 3/2010 Daten und Fakten zur Kindertagesbetreuung zusammengefasst. Danach erreichen die in Kitas durchgeführten Hilfen zur Erziehung haufiger als Hilfen außerhalb dieser Regeleinrichtungen Familien mit Migrationshintergrund. Das spreche für die Entwicklung von Kindertageseinrichtungen zu zentralen sozialräumlichen Knotenpunkten für Familien mit kleinen Kindern.
Mehr ...
Wie sehen Familien mit und ohne Migrationshintergrund das Thema Familie und Beruf? Im Auftrag der
Bertelsmann-Stiftung fragte tns-Emnid im November 2010 Familien mit und ohne Migrationshintergrund nach ihren Erwartungen an die berufliche Karriere, nach dem Rollenverständnis von Mann und Frau und der Praxis der Kinderbetreuung.
Mehr ...

In einem Dossier mit dem Titel "Familien mit Migrationshintergrund: Lebenssituation, Erwerbsbeteiligung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf" analysiert das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend integrationspolitischen Handlungsbedarf für Familien. Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat demnach besonders positive Wirkungen für die Integration. Grundlage des Dossiers sind Daten aus dem Mikrozensus 2009 und aus dem Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Mehr ...
Sozialministerin Aygül Özkan unterstützt Integrationsvereinbarungen
Niedersachsens Integrations- und Sozialministerin Aygül Özkan unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, individuelle Integrationsvereinbarungen mit zugewanderten Bürgerinnen und Bürgern zu schließen. Aus Anlass des vierten Integrationsgipfels der Bundesregierung im November 2010 betonte die Ministerin darüber hinaus noch einmal die große Bedeutung früher Sprachförderung als Schlüssel zur Teilhabe an Bildungschancen. Niedersachsen will außerdem den Anteil der Migrantinnen und Migranten im Schuldienst weiter erhöhen. Mehr zur Stellungnahme auf der
Website des Niedersächsischen Sozialministeriums.

Eine Studie der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Titel "frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf" untersucht Zusammenhänge von Migration und Familienplanung sowie den Beratungsbedarf von Migrantinnen zur Familienplanung und Verhütung. Ein zentrales Ergebnis der Befragungen: Migrantinnen mit höherer Schulbildung gründen später Familien als solche mit niedrigen Bildungsabschlüssen und bringen weniger Kinder zur Welt.
Mehr ...

Das
rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen hat einen interkulturellen Ratgeber für Mädchen in Konfliktsituationen herausgegeben. Er richtet sich in erster Linie an Einrichtungen, die professionell mit der Beratung und Betreuung von jungen Migrantinnen befasst sind, kann aber auch den Mädchen unmittelbar Hilfestellung geben.
Mehr ...

Bei gleichen Leistungen und vergleichbarem sozialen Hintergrund wechseln türkischstämmige Grundschulkinder häufiger auf anspruchsvollere Schultypen als Kinder ohne Migrationshintergrund. Das belegt eine Untersuchung des Soziologen
Dr. Jörg Dollmann vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES). Schwierig sei für viele Kinder jedoch die Kompetenzentwicklung in den ersten Schuljahren.
Mehr ...

In der zweiten und dritten Generation nach der Einwanderung gleichen sich die Lebensverhältnisse von Familien mit und ohne Migrationshintergrund an. Das ergaben Analysen des
DJI Survey 2009 mit dem Titel "Aufwachsen in Deutschland mit fremden Wurzeln – Alltagswelten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund". Eine wichtige Rolle bei der Integration spielen die eigene Familie und Lehrerinnen und Lehrer als Bezugspersonen.
Mehr ...

Der
Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET) hat eine Broschüre zur interkulturellen Arbeit in der Erziehungshilfe für freie und öffentliche Träger erstellt. Ziel ist es, die Akteurinnen und Akteure zu unterstützen, ihre Hilfeangebote und Methoden auf interkulturelle Ansätze zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Die Reflexion der eigenen Haltung, eigene Vorurteile und eigenes Verhalten stehen dabei im Vordergrund.
Mehr ...
Zwar sind bei Sprache, Bildung und Ausbildung Fortschritte zu verzeichnen. Allerdings bleibt die Situation gerade in diesen Bereichen für viele Migrantinnen und Migranten weiterhin äußerst schwierig. Das ist das Fazit des 615-Seiten starken 8. Berichts über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland, den die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung im Juli 2010 vorgelegt hat. Im Bereich Frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung, insbesondere elementarer Sprachförderung, konstatiert der Bericht deshalb nach wie vor dringend Verbesserungsbedarf.
Mehr ...
Chancen durch Integration

Der zweisprachige Ratgeber für Familien mit Migrationshintergrund will Eltern und Kindern einen Überblick über familienfreundliche Leistungen in Deutschland bieten. So enthält er Kontaktadressen und Anlaufstellen wie etwa in Fragen der Kinderbetreuung, Gesundheitsvorsorge sowie Integrations- und Sprachkurse. Außerdem listet er rechtliche und finanzielle Informationen auf und erklärt, welche Rechte und welche Pflichten gelten. Die Ratgeber stehen in deutsch, russisch und türkisch als pdf-Dateien auf der
Website der Bundesregierung zur Verfügung.

Ergebnisse zur Gesundheit und Gesundheitsvorsorge von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland enthält der Berichtsband "Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) 2003 - 2006: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund". Die KiGGS-Studie wird vom Robert Koch Institut geleitet und läuft noch bis 2012.
Mehr ...

Muslimische Familien stehen in Erziehungsfragen oftmals vor der Herausforderung, eine Balance zwischen der Weitergabe ihrer Traditionen und der Integration in die deutsche Gesellschaft zu finden. Für alle Einrichtungen der Familienbildung und -beratung, die ihr Profil wirkungsorientiert verändern und Angebote für muslimische Familien integrieren möchten, bietet diese Handreichung des
Bundesfamilienministeriums Anregungen, Praxisbeispiele und Hintergrundinformationen.
Mehr ...
Muslimische Familien in Deutschland
Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat Dr. Barbara Thiessen vom Deutschen Jugendinstitut eine Expertise zu den Alltagserfahrungen, Konflikten und Ressourcen muslimischer Familien in Deutschland erstellt. Dabei geht sie vor allem auf die Eltern-Kind-Beziehungen, Erziehungsstile, Geschlechterdynamiken, Elternarbeit und die Praxiserfahrung in der Arbeit mit muslimischen Familien ein. Die ausführliche Publikation gibt abschließend Schlussfolgerungen für den Dialogprozess und für die Unterstützung von Familien mit muslimischem Hintergrund. Die Expertise finden Sie auf der
Website des BMFSFJ.