Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe

Neue-Ansaetze-interkulturelle-PflegekinderhilfeFamilien mit Migrationshintergrund geraten immer stärker ins Blickfeld und können mit ihrem Potenzial zu einer interkulturellen Pflegekinderhilfe beitragen. Doch die Begegnung und Ansprache dieser Familien gestaltet sich für Fachkräfte häufig kompliziert. Das Projekt "PemM - Pflegeeltern mit Migrationshintergrund" hat untersucht, wie Pflegefamilien mit Migrationshintergrund für die Kinder- und Jugendhilfe gewonnen werden können und was benötigt wird, um eine kultursensible Pflegekinderhilfe umzusetzen. Mehr …

Kultur- und migrationssensible Familienarbeit in der Kita

Kultur-migrationssensible-FamilienarbeitZuhören und Interesse zeigen sind die ersten Schritte auf dem Weg in eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern mit Migrationshintergrund und/ oder Fluchterfahrung. Dazu gehören Hintergrundwissen und ein Verständnis für das Funktionieren von Familiensystemen in den Herkunftsländern der Familien. Anhand von drei Beispielen von Familien und der Lebenslagen, in denen sich die einzelnen Familienmitglieder aktuell befinden, führen die Autorinnen durch das Thema. Mehr …

Gesundheitsprojekt für Migrantenfamilien: your Health - your Rights

Migrierten und geflüchteten Menschen fällt es nicht leicht, sich im Gesundheits- und Hilfesystem zurecht zu finden. Einen Flyer lesen, eine Beratungsstelle aufsuchen, zu einem öffentlichen Vortrag gehen? Sprachbarrieren und kulturelle Prägungen verhindern das häufig. Das Niedersächsische Sozialministerium fördert daher das erprobte Format der Interkulturellen Familiengesundheitstage. Mit dem Projekt your Health - your Rights der Aidshilfe Niedersachsen (AHN) soll dieser Ansatz in die Praxis der kommunalen Gesundheits-, Präventions- und Flüchtlingsarbeit in Niedersachsen verankert werden. Mehr ...

Migrationsfamilien mit chronisch krankem Kind für Studie gesucht

Für Interviews im Rahmen eines Forschungsprojekts an der an der Universität Witten/Herdecke werden Familien mit einem chronisch kranken Kind und Migrationshintergrund gesucht. Das Projekt untersucht das "Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration". Mehr ...

Europäischer Hilfsfonds unterstützt am stärksten benachteiligte Personen: Jetzt für nächste Förderrunde bewerben

Armutsgefährdete oder von Ausgrenzung bedrohte Personen, die aus anderen EU-Staaten zugewandert sind, brauchen bei der Eingliederung besondere Unterstützung. Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen fördert Projekte, die diesen Menschen den Start in Deutschland erleichtern. Ab sofort können Kommunen, Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege und sonstige gemeinnützige Träger Vorschläge für lokale beziehungsweise regionale Projekte in ganz Deutschland einreichen. Es können Projekte mit einem Finanzvolumen von bis zu einer Million Euro gefördert werden. Mehr …

Landesförderung Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement

Auch in 2018 stellt die Niedersächsische Landesregierung 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement bereit. Damit sollen innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen unterstützt werden. Mehr …

Mein Kind ist behindert - Ratgeber in mehreren Sprachen

Mein-Kind-ist-behindert_türkisch-deutschDer Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat einen zweisprachigen Elternratgeber herausgegeben. "Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es" bietet in Türkisch, Russisch, Arabisch und Vietnamesisch, jeweils zweisprachig mit Deutsch, einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen für Familien mit behinderten Kindern. So können anderssprachige Eltern die Broschüre direkt als Übersetzungshilfe einsetzen. Die einzelnen Kapitel beinhalten auch Hinweise auf vertiefende Rechtsratgeber, deren Bestelladressen im Anhang der Broschüre aufgeführt werden. Die Broschüre kann unter www.bvkm.de kostenlos heruntergeladen werden.

Mutmacher-Video-Blog für Migrantinnen zum Thema zweiter Bildungsweg

Aleisha-Vlog_Screenshot_sDie Crespo Foundation und das Frauenreferat der Stadt Frankfurt haben ein Video-Blog gestartet, der Migrantinnen Mut machen soll, den zweiten Bildungsweg für sich zu entdecken. Der Video-Blog zeigt am Beispiel der alleinerziehenden Mutter Aleisha die Hürden und Hindernisse auf, mit denen Migrantinnen auf dem zweiten Bildungsweg zu kämpfen haben. Er zeigt aber auch Lösungen, Glücksmomente und Erfolgserlebnisse. Das Besondere an dem Vlog: Die Endzwanzigerin Aleisha und ihre beiden Kinder Tygo und Nimah sind keine wirklichen Schauspielerinnen, sondern Puppen. Mehr …

Religiöse Sozialisation in muslimischen Familien

Religioese-Sozialisation-in-muslimischen-FamilienWelche Erziehungsziele verbinden muslimische Eltern mit religiöser Erziehung im familiären Rahmen und wie vermitteln sie diese? Welche Rolle und welchen Stellenwert nehmen dabei Sozialisationsinstanzen wie Moscheen oder ähnliche Bildungseinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten, die Peers, Medien und Gesellschaft für die religiöse Sozialisation ein? Welche fördernden oder hemmenden Effekte gehen von ihnen aus? In einer vergleichenden sozialwissenschaftlichen Untersuchung leistet Ayse Uygun-Altunbas einen Beitrag zur Erforschung eines bislang wenig beachteten Themenfeldes. Mehr …

Gelebte Vielfalt: Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland

Gelebte-Vielfalt_CoverIn fast jeder dritten Familie in Deutschland hat mindestens ein Elternteil einen ausländischen Pass oder wurde eingebürgert. Die Publikation "Gelebte Vielfalt: Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland" des Bundesfamilienministeriums nimmt diese Familien in den Blick. Sie bündelt zentrale Daten der Lebenslage von Familien mit Migrationshintergrund, zur Bildungsteilhabe, zur wirtschaftlichen Situation und beruflichen Integration der Familien sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aktuelle statistische Daten werden ausgewertet und von Expertinnen und Experten eingeordnet. Die Publikation sowie die umfangreiche Datensammlung stehen auf www.bmfsfj.de zur Verfügung.

Integrationsmonitoring Niedersachsen 2016: 30 Prozent aller Asylanträge für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Der aktuelle Bericht "Migration und Teilhabe in Niedersachsen - Integrationsmonitoring 2016" bietet umfangreiche statistische Angaben zur strukturellen Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Ausführlich beleuchtet der diesjährige Bericht die Situation von Geflüchteten im Land. So hat sich beispielsweise die Zahl der Asylanträge von 2013 bis 2015 in Niedersachsen mehr als verdreifacht. Mehr …

Kinder mit Migrationshintergrund in der Kindertagesbetreuung

KomDat_Logo-neuDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat Daten und Fakten zur Kinder-und Jugendhilfe in der Ausgabe KomDat Jugendhilfe 3/2016 zusammengefasst. Themen sind unter anderem Daten zur Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung durch Familien mit Migrationshintergrund und Hintergrundzahlen zum Bedarf an Sprachfördermaßnahmen in Kitas. Außerdem geht es um die steigende Bedeutung junger Menschen mit Migrationshintergrund in den Hilfen zur Erziehung sowie unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik. Mehr …

Mehrsprachigkeit in der Kindheit. Perspektiven für die frühpädagogische Praxis

Mehrsprachigkeit-in-der-Kindheit_CoverMehrsprachigkeit wird heute in Deutschland zwar als gesellschaftliche Realität anerkannt – mehrsprachig aufzuwachsen gilt hingegen noch immer als außergewöhnlich. Die Publikation aus der Reihe der WiFF Expertisen beschäftigt sich mit dem Sprachgebrauch junger Kinder innerhalb ihres mehrsprachigen Familienalltags sowie ihrer ein- oder mehrsprachig organisierten Kindertageseinrichtungen. Die Expertise bietet damit einen Einblick in die gelebte Mehrsprachigkeit von Kindern und stellt das Konzept "Translanguaging" vor. Mehr …

Alleinerziehende Migrantinnen - Lebenslagen und Fähigkeiten im Spannungsfeld von Abhängigkeit und Selbstbestimmung

Alleinerziehende-Migrantinnen_CoverJede achte Familie mit Migrationshintergrund ist inzwischen eine Ein-Eltern-Familie, mehr als jede fünfte Ein-Eltern-Familie weist einen Migrationshintergrund auf. Alleinerziehende Migrantinnen widersprechen dem Klischee der Migrantenfamilie, in der Frauen für die Sorge und das Wohlergehen im Privaten und Männer für den Erwerbsbereich zuständig sind. Alleinerziehende mit Migrationsgeschichte leben anders. Wie genau das aussieht, hat erstmals ein aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördertes Forschungsprojekt untersucht. Die Ergebnisse der qualitativen Studie sowie sozialpolitische Forderungen alleinerziehender Migrantinnen werden in dieser Publikation präsentiert. Mehr …

Stark im Beruf: Mütter mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gewinnen

Stark-im-Beruf_LogoMüttern mit Migrationshintergrund den Berufseinstieg zu erleichtern, ist Ziel einer strategischen Partnerschaft zwischen Bundesfamilienministerium und Bundesagentur für Arbeit. "Stark im Beruf" unterstützt Mütter mit Migrationsgeschichte beim Ein- oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durch passgenaues Coaching, Beratung und Qualifizierung. Mehr …

Mit Bildungspatenschaften Integration fördern

Logo-aktion-zusammen-wachsenBildungspatenschaften können Kindern mit Zuwanderungshintergrund durch eine gezielte, individuelle Sprachförderung helfen, später in der Schule die gleichen Voraussetzungen zu haben wie Kinder deutscher Herkunft. Die "Aktion zusammen wachsen" vernetzt bundesweit bestehende ehrenamtliche Patenschaftsprojekte und unterstützt die Gründung neuer Bildungspatenschaften für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Die Website zur Aktion informiert Eltern, Kitas, Schulen und Ausbildende und stellt Beispiele verschiedener Bildungspatenschaften vor. Bei der Suche nach Bildungspatenschaftsprojekten vor Ort hilft eine Projektdatenbank. www.aktion-zusammen-wachsen.de

Forschungsergebnisse: Häuslicher Gewalt im Migrationskontext vernetzt und kompetent begegnen

Fachberatungsstellen, die auf den Bereich Gewalt gegen Frauen spezialisiert sind, erreichen Frauen mit Migrationshintergrund nur selten. Die Ausnahme sind Frauenhäuser. Das hat eine durch das Niedersächsische Sozialministerium geförderte Studie aus dem Praxisforschungsprojekt "Häuslicher Gewalt im Migrationskontext vernetzt und kompetent begegnen" ergeben, die im Juli 2015 vorgestellt wurde. Mehr …

Informationen für Kinder in Trennungssituationen

ISD-ZAnKDer Internationale Sozialdienst (ISD) im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. bietet Informationen für Kinder und Eltern zum Sorge- und Umgangsrecht und zu Kindesentführungen ins Ausland. Neben rechtlichen Auskünften und Unterstützungsangeboten finden sie auch Tipps und Erfahrungsberichte von anderen Kindern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Situationen, in denen ein Elternteil im Ausland lebt oder leben möchte. www.zank.de/kinder

DJI-Kinder-Migrationsreport - Kinder mit fremden Wurzeln in Deutschland

DJI-Kinder-Migrationsreport_CoverHeterogene Lebenslagen und Unterstützungsbedarfe zeigt der erste Kinder-Migrationsreport des Deutschen Jugendinstituts (DJI) auf. Dieser wertet empirische Quellen über Kindheiten mit Blick auf das Thema der Migration aus mit dem Ergebnis: "Das" Migrantenkind gibt es nicht. Aber obwohl die Mehrheit der Kinder mit Zuwanderungshintergrund nicht in Armut lebt, verfügen sie deutlich häufiger als Kinder ohne Migrationshintergrund über nur geringe kulturelle, soziale und ökonomische Ressourcen im Elternhaus. Mehr …

Doris Schröder-Köpf zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe berufen

Doris-Schroeder-Koepf-Stephan-Weil_Foto-Tom-FigielDie Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 16. April 2013 die Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe berufen. Ministerpräsident Stephan Weil stellte die Landesbeauftragte und ihre zukünftigen Aufgaben in Hannover der Öffentlichkeit vor. Mehr …

Migrationssensibler Kinderschutz: Projektergebnisse und Werkbuch

Migrationssensibler-Kinderschutz_CoverErstmals liegt eine fundierte Datenbasis zur Thematik "Kindeswohlgefährdung bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund" vor. Sie basiert auf der Auswertung einer Zielgruppenanalyse im Rahmen des Modellprojekts "Migrationssensibler Kinderschutz" (2008 bis 2011) des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. Ein Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse und bereitet diese praxisnah auf. Mehr …

Expertise: Elternarbeit und Netzwerke für Elternbildung, Frühe Hilfen und Integration

In 2012 hat das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) e.V. im Auftrag der länderoffenen Arbeitsgruppe "Elternarbeit und Netzwerke für Elternbildung/Frühe Hilfen und Integration" eine Expertise erstellt. Sie untersucht die Gelingensbedingungen entsprechender erfolgreicher Projekte und Programme wie beispielsweise das Niedersächsische Landesprogramm "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien" und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab.

Kulturelle Vielfalt bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren - Anforderungen an frühpädagogische Fachkräfte

Kulturelle-Vielfalt-bei-Kindern-unter-3In der pädagogischen Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren nimmt, wie in vielen anderen Bereichen des Bildungswesens auch, das Erleben von kultureller Vielfalt stetig zu. Damit ergeben sich auch neue Anforderungen für den Alltag frühpädagogischer Fachkräfte. Diese WiFF-Expertise stellt den aktuellen Wissensstand der kulturvergleichenden Säuglings- und Kleinkindforschung dar und diskutiert mögliche Ableitungen für die praktische Arbeit von frühpädagogischen Fachkräften. Mehr …

Integrationsförderung durch Elternvereine und Elternnetzwerke

Integrationsförderung-durch-Elternvereine_CoverAnfang Mai 2011 veranstaltete das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Halle die Tagung "Integrationsförderung durch Elternvereine und Elternnetzwerke. Ein Beitrag von Migrantenorganisationen in Ost- und Westdeutschland". Die Dokumentation dazu stellt die auf der Tagung präsentierten unterschiedlichen Dimensionen und Konzepte von Elternarbeit und Erfahrungen in der interkulturellen Zusammenarbeit von Elternvereinen dar. Darüber hinaus werden Chancen von Elternnetzwerken und deren Bedeutung für Bildungserfolg und Integration beleuchtet. Die Dokumentation steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Eine Printversion kann über die Geschäftsstelle des BBE bestellt werden (tagungsbuero@b-b-e.de).

InterKulturBarometer: Migrantische Zielgruppen über persönliches Umfeld erreichen

Welche Auswirkungen hat speziell der Faktor Migration auf die Wahrnehmung und Gestaltung kultureller Prozesse? Mit dieser Frage beschäftigt sich erstmals eine wissenschaftliche Studie des Bundes und der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Im April 2012 wurden erste Ergebnisse und Empfehlungen veröffentlicht. Die Erkenntnisse aus dem ersten InterKulturBarometer sollen in das Kulturentwicklungskonzept Niedersachsen (KEK) einfließen. Eine der Empfehlungen: Migrantische Zielgruppen sollten über ihr persönliches Umfeld angesprochen werden. Mehr …

Generatives Verhalten von Migrantinnen gleicht sich an

Generatives-Verhalten-und-Migration_CoverEin Forschungsbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus dem Jahr 2011 untersucht, inwieweit Traditionen und Normen der jeweiligen Herkunftsgesellschaft Migrantinnen bei der Familienbildung beeinflussen und welche Anpassungsprozesse in der Aufnahmegesellschaft stattfinden. Die Studie belegt, dass Unterschiede im generativen Verhalten zwischen deutschen und zugewanderten Frauen im Laufe der Generationen kleiner werden. Mehr …

Studie zu Bildungskompetenzen

Logo-Institut-für-Arbeitsmarkt-und-BerufsforschungUnter vergleichbaren Voraussetzungen lassen sich keine Kompetenzunterschiede feststellen zwischen Migrantinnen und Migranten, die zu Hause deutschsprachig aufgewachsen sind, und der übrigen deutschen Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2011. Gemessen wurden die Fähigkeiten im Lesen und Rechnen. Die Untersuchung basiert auf Interviews und Tests mit 4.000 in Deutschland lebenden Personen zwischen 18 und 52 Jahren. Mehr zur Studie unter www.iab.de.

Ansätze interkultureller und struktureller Prävention von sexuellem Missbrauch

Praevention-geht-alle-an_CoverHäufig sprechen bestehende Präventionsangebote Migrationsfamilien nicht an oder laufen ins Leere. In diesem Band werden Anregungen gegeben, wie Prävention in den Strukturen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Elternarbeit und in unterschiedlichen Ehrenamtsprojekten verankert werden kann. Die Autorinnen von AMYNA e.V. zeigen dabei allgemeine Grundlagen und Maßnahmen der Prävention ebenso auf wie die spezifischen Anforderungen in der Arbeit mit Migrationsfamilien. Mehr …

Ehe, Familie, Werte - Migrantinnen und Migranten in Deutschland

Ehe-Familie-Werte-MigrantinnenDer "Monitor Familienforschung" des Bundesfamilienministeriums widmet sich in der Ausgabe 24 (2010) erstmals Familien mit Migrationshintergrund. "Familie" bedeutet für Migranten und Migrantinnen auf der einen Seite, ihre Herkunftskultur zu leben und gleichzeitig eine Plattform für die Auseinandersetzung mit der Kultur der Aufnahmegesellschaft zu haben. Mehr …

Handbuch Migration und Familie - Grundlagen für die Soziale Arbeit mit Familien

Handbuch-Migration-und-FamilieDieser als Nachschlagewerk und Studienbuch gedacht Sammelband bietet einen kompakten, interdisziplinären Überblick über die bislang eher verstreuten Untersuchungen zu Familien im Migrationskontext. Neben den theoretischen Grundlagen werden darüber hinaus Ansätze und Modelle aus der Sozialen Arbeit mit Migrationsfamilien vorgestellt, was eine "theoriegeleitete" Praxis ermöglichen soll. Mehr …

Migrationsberichte der Bundesregierung

Seit 2001 legt die Bundesregierung jährlich einen Migrationsbericht vor. Er stellt möglichst aktuelle, umfassende und ausreichend detaillierte statistische Daten über Migration bereit und soll damit Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik liefern. Alle Berichte stehen auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Beispiele guter Praxis für die Arbeit mit Flüchtlingsfamilien und Familien mit Migrationshintergrund

Anregung und Unterstützung für eigene Vorhaben finden Sie in unserer Rubrik Beispiele guter Praxis.

EFi - Elternarbeit + Frühe Hilfen + Migrationsfamilien

Logo-EFiMit dem bundesweit einmaligen Landesprogramm "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien" hat das Land Niedersachsen von 2011 bis 2014 Kommunen dabei unterstützt, die Netzwerkarbeit für Familien mit Migrationshintergrund zu stärken. Rund 30 Kommunen in Niedersachsen haben EFi-Projekte ins Leben gerufen. Diese sollen die Bildungs- und Präventionsangebote besser vernetzen und besonders für Familien mit Zuwanderungsbiografie leichter zugänglich machen. Eine besondere Rolle kommt dabei Vertrauenspersonen mit Migrationshintergrund zu, wie Integrations- und Erziehungslotsinnen und -lotsen, und anderen interessierte Ehrenamtlichen, die die Eltern persönlich ansprechen. www.efi-nds.de.

MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen

MigrantenElternNetzwerk-Nds_LogoDas MigrantenEltern Netzwerk ist die Interessenvertretung von Eltern mit Migrationshintergrund in Niedersachsen. Regelmäßige Tagungen, Fortbildungen und Seminare unterstützen die Eltern dabei, ihren Erziehungsauftrag selbstbewusst wahrzunehmen, um die Bildungschancen ihrer Kinder zu verbessern. Das Netzwerk bietet auch Hilfeleistung und Aufklärungsarbeit für Eltern in ländlichen Gebieten an. www.men-nds.de.

Integrationslotsen in Niedersachsen

Logo-Integrationslotsen-in-NiedersachsenIntegrationslotsinnen und -lotsen helfen Migrantinnen und Migranten, die vor Kurzem zugewandert sind oder schon lange Zeit in Niedersachsen leben, bei der Orientierung im Alltag. Sie bieten Begleitung auf Behördenwegen, informieren Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder führen Eltern an das hiesige Schulsystem heran. Viele der etwa 1.800 ehrenamtlich tätigen Lotsinnen und Lotsen in Niedersachsen haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie ergänzen das professionelle Angebot sozialer Fachkräfte. Bereits seit 2007 fördert das Land Qualifizierungsmaßnahmen für die Helferinnen und Helfer mit bis zu 190.000 Euro jährlich. Weitere Informationen zu diesem Projekt und zu den Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums.