Zukunftstag für Mädchen und Jungen in der Online-Redaktion
Auch die Online-Redaktion von "Familien in Niedersachsen" hatte in diesem Jahr anlässlich des Zukunftstages Besuch von einer Schülerin: Marie aus Eime lernte zunächst die verschiedenen Bereiche einer Online-Redaktion kennen. Aber schon nach kurzer Zeit ging es direkt an den Arbeitsplatz zum Schreiben eines Textes für unser Webportal. Lesen Sie hier, was Marie vom Zukunftstag hält und welche Erfahrungen sie bei uns gesammelt hat:
"Ich heiße Marie und bin 14 Jahre alt. Meine Eltern haben mir vorgeschlagen, den Zukunftstag hier, in der Online-Redaktion zu verbringen. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich den Zukunftstag bis vor kurzem gar nicht mal so interessant fand. Hauptsache keine Schule! Aber jetzt, nachdem ich schon einige Zeit hier in der Online-Redaktion dieser Website verbracht habe, merke ich, dass der Zukunftstag doch ziemlich spannend ist. Ich surfe selbst gerne im Internet. Deshalb fand ich es toll, heute zu sehen, wie so eine Website aufgebaut ist und bearbeitet wird. Die Leute hier sind alle sehr nett und man kann viele Fragen stellen. Ich denke, dass der Zukunftstag eine gute Chance ist, über Dinge, die einen interessieren, von Fachleuten Näheres zu erfahren."
HintergrundImmer am vierten Donnerstag im April findet in Niedersachsen der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" statt - 2012 bereits zum siebten Mal.
Jugendliche sollen dabei geschlechteruntypische Berufe erkunden. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen, Einrichtungen und ihrer Schule teilnehmen, neue Berufswege entdecken und Einblicke in den praktischen Arbeitsalltag gewinnen. Mädchen haben so die Möglichkeit "typische Männerberufe" in Technik und Naturwissenschaft kennen zu lernen, Jungen sollen die eher "typischen Frauenberufe" beispielsweise in Pflege und Erziehung entdecken. Bundesweit finden zeitgleich der 12. Girls' Day und der 2. Boys' Day statt.
Girls' Day zeigt WirkungNach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat es in den vergangenen Jahren eine deutliche Steigerung bei den weiblichen Fachkräften in technischen Berufen gegeben. Das Beschäftigungswachstum von Frauen fällt in fast allen naturwissenschaftlich-technischen Berufsgruppen inzwischen stärker aus, als das von Männern. So ist der Anteil beschäftigter Ingenieurinnen von 2007 bis 2011 um ein Viertel gestiegen. Auch in den nicht-akademischen technischen Berufen nehmen die weiblichen Fachkräfte zu. Jeder fünfte Handwerksbetrieb wird inzwischen von einer Frau geführt.




