Ein Viertel aller Jugendlichen und Kinder in Deutschland wird von Erwachsenen oft oder manchmal geschlagen. Von Gewalterfahrungen und geringer Wertschätzung zu Hause oder Mobbing in der Schule sind besonders sozial benachteiligte Kinder betroffen. Das zeigt eine sozialwissenschaftliche Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung, die untersucht, inwiefern Gewalt in Familien vom sozialen Status abhängt.
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Die SPD will die Rechtsstellung von Kindern in der Verfassung ausdrücklich verankern. Ein Gesetzentwurf (17/13223) plädiert für eine entsprechende Ergänzung des Artikels 6 im Grundgesetz. Neben dem Recht auf Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit und auf kindgerechte Lebensbedingungen soll auch die Gleichstellung von ehelichen und nichtehelichen Kindern verankert werden.
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Mit der aktuellen Petition "Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!" wendet sich Pinkstinks Germany an den Deutschen Werberat. Es geht darum, Kinder vor Außenwerbung zu schützen, in der Männer und Frauen in (angeblich ironisch) überzogenen Geschlechterrollen dargestellt werden. Die Petition soll am 2. September 2013 übergeben werden. Ziel sind mindestens 30.000 Unterschriften.
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Die KIM-Studie 2012 zur Mediennutzung 6- bis 13-Jähriger liegt vor. Mit der Zusatzerhebung miniKIM wird erstmals auch der Stellenwert von Medien bei Kindern im Vorschulalter untersucht. Ein Ergebnis: Facebook führt das Ranking der beliebtesten Websites bei den älteren Kindern an. 17 Prozent der jungen Internetnutzerinnen und Internetnutzer, die eine Lieblings-Website haben, nannten das soziale Netzwerk zuerst. Auf den weiteren Rängen folgen die Videoplattform YouTube (12 Prozent) und das deutsche Angebot schülerVZ (11 Prozent), das zum 30. April 2013 geschlossen wurde.
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Nach einer internationalen UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern aus dem Jahr 2013 hat sich das Lebensumfeld für Kinder in Deutschland insgesamt deutlich verbessert. Die subjektive Sicht der Jugendlichen auf ihre Lebenssituation steht dazu im Kontrast: Bei der Selbsteinschätzung der Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen fällt Deutschland auf Platz 22 von insgesamt 29 untersuchten Ländern.
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Wie kann man Kinder (besser) vor sexuellem Missbrauch schützen? Wie können Kinder und Jugendliche erkennen, ob Grenzen überschritten werden? Und wie können starke Kinder sich verhalten, sich aktiv wehren und Hilfe bekommen? Einen Ideenwettbewerb zu diesen Fragen hat das Bündnis White IT gestartet. Daran teilnehmen können Mädchen und Jungen, ganze Schulklassen sowie Studierende.
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Am 28. Februar 2013, genau ein Jahr nach der Unterzeichnung durch Bundesministerin Kristina Schröder, wurde die Ratifikationsurkunde für das dritte Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention bei den Vereinten Nationen in New York hinterlegt. Damit ist Deutschland der dritte Staat weltweit und der erste europäische Staat, der mit der Unterzeichnung dieses neue Menschenrechtsabkommen verbindlich anerkennt.
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Junge Menschen müssen in jeder Lebensphase angemessen gefördert werden. Zu diesem Schluss kommt der 14. Kinder- und Jugendbericht, den das Bundeskabinett verabschiedet hat. Er untersucht die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
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Ausgewählte Städte und Gemeinden in Deutschland können erstmals das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" beantragen. Auf der bundesweiten Auftaktveranstaltung Ende Januar 2013 wurden dazu die erforderlichen Standards und Bausteine vorgestellt. Mit dem Siegel unterstützen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland das Engagement zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene.
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Weltkindertag 2013

"Chancen für Kinder!" lautet das Motto des Weltkindertages am 20. September 2013. UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) wollen mit dem Slogan das Recht der Kinder auf gleiche Chancen im Bildungssystem in den Mittelpunkt stellen. Viele Schülerinnen und Schüler fühlen sich heute unter Leistungsdruck. Oft sind die Lernziele nur mit Hilfe der Eltern oder mit bezahltem Nachhilfeunterricht zu erreichen. Kinder aus bildungsfernen oder sozial schlechter gestellten Haushalten werden durch diese Entwicklung zunehmend benachteiligt. Lehrer haben kaum genügend Zeit, Schüler mit Lernschwierigkeiten ausreichend zu unterstützen, kritisieren die Initiatoren.
www.unicef.de/presse/2013/motto-zum-weltkindertag-chancen-fuer-kinder
Der dritte Band des Kinder- und Jugendhilfereports zieht Bilanz zur 20-jährigen Geschichte des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) und greift wichtige Themen im Lichte empirischer Grundlagen auf. Mitherausgeber des Sammelbandes ist Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Leiter der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik und Direktor des Deutschen Jugendinstituts.
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Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis - Hermine-Albers-Preis - würdigt die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (agj) herausragende Leistungen in der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Der Preis wird zweijährlich in den Kategorien Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis und Medienpreis vergeben.
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Drei herausragende Beispielinitiativen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern wurden in diesem Jahr mit dem Niedersächsischen KinderHabenRechtePreis 2012 unter dem Motto "Uns geht´s gut!" ausgezeichnet. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan überreichte als Schirmherrin des Preises die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung, die vom Kinderschutzbund Niedersachsen gemeinsam mit dem Land Niedersachsen vergeben wird. (20.11.12)
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Kinder und Jugendliche vor Risiken im Internet zu schützen ist die Kernaufgabe des neuen "Zentrums für Kinderschutz im Internet" (I-KiZ). Bundesfamilien-ministerin Kristina Schröder gab im September 2012 den Startschuss für seinen Aufbau.
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Im September 2012 starteten das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und das Land Niedersachsen den gemeinsamen Förderfonds "Kinder stärken!" mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche stärker in sie betreffende gesellschaftliche Entscheidungen einzubinden. Dafür stellen das DKHW und das Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 60.000 Euro bereit.
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Mehr Zeit mit den Vätern wünscht sich ein gutes Viertel der Kinder in Deutschland. Das ist ein Ergebnis des LBS- Kinderbarometers 2012, das regelmäßig 9- bis 14-Jährige zu Wort kommen lässt. Die Vorlieben sind dabei allerdings recht unterschiedlich ausgeprägt. Wandern, Basteln und Fernsehen rangieren am unteren Ende der Skala. Lieber wollen die Kinder mit ihren Vätern spielen, kochen oder Sport treiben. Die Befragung wird seit 1997 regelmäßig vom PROSOZ Institut für Sozialforschung durchgeführt.
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Eine Studie im Auftrag der Robert Bosch Stiftung zeigt, wie in Kommunen Lebensqualität und Entwicklungschancen von Kindern gefördert werden können. Familien, zivilgesellschaftliche Initiativen, Wirtschaft und staatliche Stellen müssten dazu gemeinsam Verantwortung übernehmen, so das Fazit der Studie "Starke Kinder - starke Familien".
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Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe und die Bundesarbeits-gemeinschaft Landesjugendämter haben Handlungsempfehlungen zum im Januar 2012 geänderten Bundeskinderschutzgesetz formuliert. Sie sollen als Orientierungsrahmen dienen und erste Hinweise zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes für die örtliche Ebene der Kinder- und Jugendhilfe geben.
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Fernsehsendungen sind in Familien ein wichtiges Gesprächsthema. Zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 19 Jahren sprechen mit ihren Eltern und Geschwistern über Fernsehinhalte. Zeit für Gespräche ist vor allem am Abend beim Essen oder vor dem Zubettgehen. Dabei sind sich Eltern und Kinder einig, dass alle gleichberechtigt zu Wort kommen. Dies sind einige Ergebnisse der FIM-Studie 2011 (Familie, Interaktion & Medien), die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) erstmals veröffentlichte.
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Erleben Kinder, die mit Eltern aufwachsen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell und trans identifizieren, Diskriminierungen in der Schule? Welche Strategien entwickeln sie im Umgang damit? Diese Fragen hat eine internationale Studie in Deutschland, Schweden und Slowenien untersucht. Auf der Basis der Studienergebnisse wurden im Rahmen des Forschungsprojekts außerdem Unterrichtsmaterialien zum Thema "Normalität befragen" entwickelt.
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Der Europarat hat im Februar 2012 eine neue Strategie zur Umsetzung grundlegender Standards zum Schutz und zur Förderung von Kinderrechten verabschiedet. Sie soll den 47 Mitgliedsstaaten als Leitfaden, Ratgeber und Unterstützung dienen, um die Kluft zwischen Standards und Praxis zu überbrücken.
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Was kann ein Konsumforscher zum Thema geschlechtergerechte Erziehung beitragen? Sind es nicht Medien und Marketing, die mit Rollenklischees ihr Geld verdienen? Stimmt, sagt Autor Axel Dammler - denn sie sprechen damit emotionale Grundbedürfnisse von Jungen und Mädchen an. Davon sollte die Pädagogik lernen, wenn sie Rollenmuster aufbrechen will. Grundlage des Buches ist eine repräsentative Befragung 6-12jähriger Mädchen und Jungen. Danach mögen Mädchen Dinge, die schön aussehen, kümmern sich gern um Tiere, Kinder oder Pflanzen und versuchen Streit zu vermeiden. Jungen finden Gewinner (und vielleicht auch Gewinnerinnen) cool, wollen zu den Besten gehören und zeigen das auch gern.
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Die Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben ist von zentraler Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012 unter dem Titel "Starke Eltern – starke Kinder". Eltern, die ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen, sind demnach die positivsten Rollenvorbilder für Kinder. Sie vermitteln ihnen das notwendige Vertrauen, den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Eine gute Förderung in Kindertagesstätten und Schulen kann Defizite im familiären Umfeld nur begrenzt ausgleichen.
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Die Länder möchten die spezifischen Rechte von Kindern stärken. Mit einer Entschließung vom 25. November 2011 haben sie die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes vorzulegen.
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"Zukunft statt Herkunft!" - Unter diesem Motto stand der gemeinsame Preis des Kinderschutzbundes Niedersachsen und des Landes Niedersachsen für den Einsatz für Kinderrechte im Jahr 2011. Ausgezeichnet wurden drei Initiativen, die sich besonders für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund einsetzen. Ministerin Aygül Özkan, Schirmherrin des Preises, überreichte die Auszeichnung.
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Jungenpädagogik ist nicht nur der Umgang mit anstrengenden Problemfällen der Gesellschaft, sondern ermöglicht einen positiven Blick auf männliches Verhalten. Im Sammelband "Kleine Jungs - ganze Kerle!", herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V., berichten Fachleute aus Praxis und Wissenschaft von ihren Erfahrungen. Dabei wird klar: Jungenpädagogik ist weder Konkurrenz noch Ersatz für Mädchenpädagogik. Und sie ist nicht nur Männersache.
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Das
Bundeskabinett hat am 18. Mai 2011 den Zweiten Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) verabschiedet. Dieser stellt zum ersten Mal die Wünsche von Eltern dar: 39 Prozent wünschen sich ein Betreuungsangebot für ihr Kind. Bisher werden jedoch erst rund 23 Prozent der Kinder im Alter bis zu drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut.
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Kinderkommission des Deutschen Bundestages tritt für Inklusion ein
Die
Kinderkommission des Deutschen Bundestages tritt für eine "Große Lösung" zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Dazu gehört die Zusammenführung aller Leistungen für Kinder und Jugendliche ohne Unterscheidung nach Behinderung und Erziehungsschwierigkeiten im Leistungssystem der Kinder- und Jugendhilfe. Sie befürwortet außerdem die Umsetzung des Indexes für Inklusion, also die Förderung des Dreiklangs "inklusive Kultur entfalten, Leitlinien etablieren, Praxis entwickeln". Inklusion müsse bereits in der Krippe und der Kindertageseinrichtung beginnen und in der Schulzeit fortgesetzt werden. Stellungnahme der Kinderkommission unter
www.bundestag.de.
Jungen sind Spezialisten darin, sich in Szene zu setzen, zu imponieren, Aufmerksamkeit zu erlangen. Mit ihrem Verhalten stoßen sie nicht nur im Bildungssystem an Grenzen. Sie gelten als schlechtere Schüler und haben mehr soziale Probleme als Mädchen. Der Sammelband "Handbuch der Jungen-Pädagogik" stellt den Stand der Jungenforschung dar und plädiert für eine jungengerechte Pädagogik.
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Das Handbuch bietet einen interdisziplinären Zugang zum Forschungsstand der Mädchen-Pädagogik. Der Frage "Lernen Mädchen anders?" gehen die Beiträge aus entwicklungspsychologischer und sozialwissenschaftlicher Sicht nach. Fördermöglichkeiten im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung werden ebenso thematisiert wie Schwierigkeiten und Chancen im Schulalltag. Mit Blick auf die körperliche Entwicklung während der Pubertät werden Körperbewusstsein und gesundheitliche Störungen sowie Mädchengewalt umfassend behandelt. Ein zweites Handbuch zur Jungen-Pädagogik ist ebenfalls erhältlich.
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Die Kluft zwischen arm und reich wird größer: Zwanzig Prozent der Sechs- bis Elfjährigen sehen sich massiv benachteiligt. Das ist eines der Ergebnisse der 2. World Vision Kinderstudie 2010. Nach dem Design der Shell-Jugendstudie ermitteln die Kinderstudien des gleichnamigen Kinderhilfswerks die Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und die Lebenssituation von Kindern in Deutschland im Alter von sechs bis elf Jahren. Die Studie zeigt unter anderem, wie nachhaltig wirksam schon im Kinderalter die sozialen Unterschiede sind und die soziale Herkunft den Alltag der Kinder prägt.
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Die Studie "Nummer gegen Kummer 2010" untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Nutzung des kostenlosen Beratungsangebotes. Ein zentrales Ergebnis: Jungen nehmen anonymen Rat heute viel häufiger in Anspruch als früher.
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Kindern in Deutschland sind Familie und Freundschaft "total wichtig", so ein Ergebnis des dritten Kinderwerte-Monitors des
Kindermagazins GEOlino in Zusammenarbeit mit
UNICEF Deutschland. Die Berufstätigkeit beider Elternteile bewerten Kinder überwiegend positiv, wünschen sich aber mehr Zeit mit ihren Eltern.
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Aus Anlass des Abschlusskongresses Nationaler Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010" in Berlin gründeten sechzehn Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Verwaltungen der Kinder- und Jugendpolitik im Dezember 2010 die
Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kommunale Kinderinteressenvertretung. Die BAG will sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene einsetzen.
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Kinder und Jugendliche wollen sich einmischen: in der Schule, an ihrem Wohnort, in der Kita, im Jugendzentrum, in ihrer Familie. Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010 (NAP) hat ein Arbeitskreis von Expertinnen und Experten deshalb Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die
Initiative für ein kindergerechtes Deutschland hat dazu im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Broschüre veröffentlicht.
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Erster Europäischer Jugendbericht liegt in deutscher Fassung vor

Die
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat im Eigenverlag eine deutsche Übersetzung des Ersten Europäischen Jugendberichts herausgebracht. Er war als Arbeitspapier der Europäischen Kommission 2009 gemeinsam mit der Mitteilung "Strategie für die Jugend - Investitionen und Empowerment" veröffentlicht worden. Der Bericht gibt einen Überblick über Datenmaterial von Institutionen und Quellen der EU und jugendbezogene Forschungsprojekte. Ein Positionspapier der AGJ zur EU-Jugendstrategie leitet die deutsche Übersetzung des Jugendberichts ein. Der Bericht steht als Download zur Verfügung unter
www.agj.de.

Die junge Generation in Deutschland sieht noch optimistischer in die Zukunft als in den vergangenen Jahren. Die Kluft zwischen den sozialen Milieus hat sich allerdings vertieft: Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist weiter gesunken. Das ist das Ergebnis der
16. Shell Jugendstudie. Für die Studie wurden mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie ihrer Einstellung zur Politik befragt.
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Viele Eltern stärken und fördern heute die individuellen Interessen und Begabungen ihrer Kinder und schreiben ihnen keine festen Rollenbilder mehr vor. Dennoch unterscheiden sich die Lebenswelten von Mädchen und Jungen nach wie vor. Das stellt die Studie Generationen-Barometer 2009 des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Forums Familie Stark Machen e. V. fest. Ein weiteres Ergebnis: Der Erziehungswandel nützt eher den Mädchen als den Jungen.
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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder beruft Bundesjugendkuratorium
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat im Juli 2010 im Namen der Bundesregierung die Mitglieder des Bundesjugendkuratoriums (BJK) für die 17. Legislaturperiode berufen. Die 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe beraten die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe. Das Gremium befasst sich mit den Themen Chancengleichheit, Kinderarmut und frühkindlicher Bildung sowie mit Fragen zur Gestaltung der Europäischen Jugendpolitik und aktuellen Themen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der
Website des Bundesjugendkuratoriums.
Jungen lassen sich gern zu Leistungsvergleichen herausfordern, Mädchen vermeiden sie deutlich stärker. Schon bei Drei- bis Achtjährigen ist ein großer Unterschied in der Bereitschaft zum Wettbewerb zu erkennen. Die Leistungen der Mädchen sind jedoch keineswegs schlechter. Das ergab eine Studie der Universität Innsbruck, die das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit IZA veröffentlichte.
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Auf dem Kindergipfel in Marburg haben im Mai 2010 rund hundert Kinder und Jugendlich vier Tage lang darüber diskutiert, was Bürgerinnen und Bürger und die Politik für eine gerechtere Welt tun können. In Workshops stellten sie Forderungen und Selbstverpflichtungen auf, die in einem Zukunftsvertrag zusammengefasst und von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschrieben wurden.
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Obwohl es vielen Kindern und Jugendlichen nach eigenen Angaben gut geht und sie ihre Rechte weitgehend gewahrt finden, sehen sie auch erhebliches Verbesserungspotential. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Kinder- und Jugendreport zur UN-Berichterstattung über die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland aus dem Jahr 2010.
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"Jungen lesen - aber anders" - unter diesem Motto will das
Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport gemeinsam mit der
Stiftung Lesen das Leseverhalten von Jungen der Klassenstufen 3 bis 6 fördern.
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Die zweite von
UNICEF veröffentlichte Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern 2010 weist für Deutschland Verbesserungen auf, wenn es darum geht, Kindern ein gutes Lebensumfeld zu bieten. So hat sich Deutschland im Vergleich zur Studie aus 2007 um drei Plätze verbessert und liegt nun mit Platz 8 im oberen Mittelfeld von 21 Industrienationen. Vor allem positiv verändert hat sich der Bereich Bildung, wohingegen alleinerziehende Mütter und ihre Kinder unverändert stark von Armut betroffen sind.
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Waltraud Kerber-Ganse beschreibt in ihrem Buch die Entstehung der Kinderrechtskonvention sowie die in ihr vorgegeben Rechte. Dabei knüpft sie eine Verbindung zu der erstmalig menschenrechtlich begründeten Pädagogik von Janusz Korczak.
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20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Am 20. November 2009 wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes 20 Jahre alt. Deutschland hat die Konvention 1992 ratifiziert. Das
Deutsche Jugendinstitut nimmt dies zum Anlass für das Online-Thema 2009/11. Es bietet einen Überblick zur Geschichte, Entwicklung und Hintergrund der Kinderrechtskonvention und zum Stand der Umsetzung der Konvention in Deutschland, dazu Interviews mit Expertinnen und Experten. Mehr dazu unter
www.dji.de.
Heimerziehung für gefährdete Kinder und Jugendliche als neuer Trend?
Das Deutsche Jugendinstitut widmet sich in seinem Thema des Monats 2009/10 der Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen heute und in den 1950er und 60er Jahren. Mit dem Titel "Hilflos und überfordert? Wenn Erziehung scheitert und Kinder ins Heim kommen" werden Daten und Fakten zum Thema vorgestellt. Statistische Untersuchungen weisen auf einen Anstieg der Anzahl der Kinder in der Heimerziehung hin. Expertinnen und Experten diskutieren, wie die Statistiken zu deuten sind, ob tatsächlich ein Anstieg zu verzeichnen ist, was die Gründe für die Heimerziehung sind und wie schließlich die Erfolgsaussichten dieser Maßnahmen zu beurteilen sind. Mehr dazu unter www.dji.de.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat eine Studie zur Situation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorgestellt. Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, ob das Kindeswohl bei der Erziehung von homosexuellen Paaren gleichermaßen gewahrt ist wie bei heterosexuellen Eltern. Die Untersuchung durch das Institut für Familienforschung an der Universität Bamberg ergab: nicht das Geschlecht der Eltern ist maßgeblich, sondern deren Fürsorge und Interesse am Kind.
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Der 13. Kinder- und Jugendbericht der
Bundesregierung widmet sich der gesundheitsbezogenen Prävention und Gesundheitsfürsorge von Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum steht dabei die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe. Wie kann sie zum sozialen, körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen beitragen?
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"Wenn zwei sich streiten - Risiko für Trennungskinder" ist das Thema des Monats Dezember 2007 des
Deutschen Jugendinstituts (DJI). Welche Hilfen können vor allem Kindern zugute kommen, die durch die Trennung oder Scheidung der Eltern stark belastet und gefährdet sind?
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Wie Kinder von alkoholkranken Eltern ihren Alltag erleben, wie sie unterstützt werden müssen und wo die Hilfe ansetzen muss, stellt
Prof. Dr. rer. nat. Michael Klein in den Mittelpunkt seines Artikels "Alkoholsucht und Familie - Kinder in suchtbelasteten Familien".
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Die Ausgabe 82 (2/2008) des Bulletins des
Deutschen Jugendinstituts (DJI) widmet sich ausgewählten qualitativen Studien des DJI. Mit dem Titel "Kinderwelten - Familienwelten. Qualitative Sozialforschung am DJI" werden die Lebenslagen der Kinder vor allem im Spiegel der Zahlen vorgestellt.
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Gerechtes Aufwachsen ermöglichen

Das Bulletin 81 (1/2008) des
Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI) enthält Fachthemen anlässlich des im Juni 2008 stattgefundenen 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages. So trägt auch die Ausgabe den Titel der Veranstaltung "Gerechtes Aufwachsen ermöglichen! Bildung - Integration - Teilhabe". Die Ausgabe enthält empirische Ergebnisse, formuliert Thesen zur "Gerechtigkeit" und will für Politik und Praxis Anregungen geben. Das Bulletin 81 steht unter
www.dji.de/impulse als pdf-Datei zur Verfügung.
Der
UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland gibt Auskunft über das Aufwachsen der Kinder. Wie sind ihre Bildungschancen in Kindergarten und Schule, wie ist ihr Gesundheitszustand zu beurteilen, wie ihre materiellen Risiken?
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Die
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat das Handbuch "Kinder- und Jugendpolitik, Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland" neu aufgelegt. Die rund 800 seitenstarke Publikation gibt einen Überblick über kinder- und jugendrelevante Gesetze in Deutschland. Akteurinnen und Akteure des Arbeitsfeldes Kinder und Jugendliche finden hier Informationen über jugendpolitische Strukturen, Ziele und Maßnahmen des Bundesjugendministeriums sowie anderer Bundesministerien.
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Soziale Herkunft entscheidet über Bildungserfolg
Die Dokumentation der Sitzung des
Netzwerks Bildung vom 24. Januar 2008 wurde von Prof. Rolf Wernstedt, Marei John-Ohnesorg sowie von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegeben. Mit dem Titel "Soziale Herkunft entscheidet über Bildungserfolg: Konsequenzen aus IGLU 2006 und PISA III" widmet sie sich den Ergebnissen aus IGLU und PISA, entwirft Thesen zur Problemlage und zu notwendigen Veränderungen. Die Dokumentation stellt die institutionellen Ursachen von Bildungsungleichheiten und verschiedene Praxisbeispiele vor. Die Publikation ist unter
www.fes.de/zukunft2020 > Publikationen zu finden.
Der Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat ein kinder- und jugendpolitisches Leitpapier anlässlich des vom 8. bis 20. Juni 2008 in Essen stattfindenden 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages verabschiedet.
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Der vom
Deutschen Kinderhilfswerk herausgegebene Kinderreport 2010 gibt einen Einblick in die Lebenswelt von Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Bildung in Schule und Familie. Weitere Daten, Fakten und Analysen präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerdem zu den Themen UN-Kinderrechtskonvention und Kinderarmut.
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Das
Bundesfamilienministerium hat am 10. Juli 2007 den offiziellen Startschuss für das neue Nationale Zentrum Frühe Hilfen gegeben. Träger dieser vom Bundesfamilienministerium geförderten Einrichtung sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie das Deutsche Jugendinstitut. Ziel ist es, Kinder früher und besser vor Gefährdungen zu schützen.
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In dem in 2007 veröffentlichten Internationalen
UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in Industrieländern belegt Deutschland den 11. Platz von 21 Ländern. Schwerpunkte der Internationalen Untersuchung waren unter anderem das subjektive Wohlbefinden der Kinder sowie deren Beziehung zu ihren Eltern.
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Das
Deutsche Jugendinstitut (DJI) berichtet im 77. Heft des DJI Bulletins 4/2006 über Kinder in Deutschland. Vor allem geht es dabei um Kinderbetreuung, Kinderleben, Pflegekinder, Sicht der Kinder und Kinder im Zahlenspiegel. Einen Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet die Sozialberichterstattung aus Sicht der Kinder.
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Das
Deutsche Jugendinstitut (DJI) untersucht im DJI-Kinderpanel, wie Kinder in Deutschland leben und aufwachsen. Unter dem Projekttitel "Chancen und Risiken beim Aufwachsen von Kindern in Deutschland" zeigt das Kinderpanel die Ergebnisse der Befragung von Kindern auf.
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Das
Institut für Demoskopie Allensbach hat für die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" mehr als 800 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren befragt. Unter anderem gaben sie Auskunft darüber, ob sie sich in Deutschland wohl fühlen.
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