STARTSEITE | IMPRESSUM / DATENSCHUTZ | SITEMAP

Kinderförderungsgesetz - KiföG

Das Kinderförderungsgesetz (KiföG) von Dezember 2008 sieht vor, ab dem Jahr 2013 jedem dritten Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen. Außerdem beinhaltet es neben dem quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung zusätzlich die qualitative Verbesserung der Kindertagespflege.

Für Eltern, die ihre unter dreijährigen Kinder nicht in einer Tageseinrichtung betreuen lassen wollen oder können, ist nach dem KiföG eine monatliche Zahlung von Betreuungsgeld eingeführt worden. Eine Neuerung des Gesetzes betrifft zudem privat-gewerbliche Träger, die künftig ebenfalls durch öffentliche Mittel gefördert werden sollen.

Kritik am Kinderförderungsgesetz hatten im Vorfeld Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis geäußert. Punkte waren unter anderem das so genannte Betreuungsgeld sowie die finanzielle Gleichstellung von freien gemeinnützigen und privaten gewerblichen Trägern beim Ausbau der Kinderbetreuung.

Bei dem Kinderförderungsgesetz handelt es sich um ein Gesetz, das mehrere Gesetze ändert. So wurden Änderungen beispielsweise am Achten Buch Sozialgesetzbuch oder am Finanzausgleichs-gesetz vorgenommen.

Zurück...