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Familienfreizeiten und Familienerholung in Niedersachsen

Um auch einkommensschwächeren, kinderreichen Familien oder Familien mit einem behinderten Kind einen gemeinsamen Urlaub zu ermöglichen, kann das Land Niedersachsen Familienfreizeiten und -erholungsangebote fördern. Diese Freizeiten werden von den Familienverbänden und den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen organisiert.

Für wen?
Förderberechtigt unabhängig vom Einkommen sind Personen, die

  • Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II (Arbeitslosengeld II)
  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII (Sozialhilfe)
  • Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG)
  • Kinderzuschlag (KiZ) nach § 6a Bundeskindergeldgesetz

beziehen. Hier genügt die Vorlage des entsprechenden Leistungsbescheides in Kopie.

Eine Förderung bzw. eine erhöhte Förderung erhalten außerdem Personen, deren Familieneinkommen die Einkommensgrenze nicht überschreitet.

Familienfreizeiten
Für Familienfreizeiten gewährt das Land pro Übernachtung/Person
... allen Familien eine Grundförderung

  • für Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr bis zu 6,50 Euro
  • für ältere Kinder und Erwachsene bis zu 10,50 Euro

... einkommensschwächeren Familien (soweit das Familieneinkommen die Einkommensgrenze nicht überschreitet)

  • für Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren bis zu 21 Euro
  • für jüngere Kinder bis zu 13 Euro

Wichtig ist, dass die Familienfreizeiten in ihrem Programm Seminare zu Ehe-, Familien- und Erziehungsfragen oder Gesundheitsvorsorgemaßnahmen beinhalten. Eine Teilnahme der Erwachsenen am Seminar ist verpflichtend, um diese Förderung in Anspruch nehmen zu können.

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Freizeiten für junge Familien Seit 2011 fördert Niedersachsen außerdem Freizeitangebote für junge Familien oder Alleinerziehende bis 27 Jahre, in denen die Erziehungskompetenz gestärkt wird. Pro Übernachtung/Person gibt es

... eine Grundförderung für alle Familien

  • für Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren bis zu 10 Euro
  • für jüngere Kinder bis zu 15 Euro

... für einkommensschwächeren Familien (soweit das Familieneinkommen die Einkommensgrenze nicht überschreitet)

  • für Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren bis zu 25 Euro
  • für jüngere Kinder bis zu 20 Euro

Entscheidend ist, dass die Freizeiten begleitete Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz sind und Lösungen zur Bewältigung des Alltags vermitteln. Eine Teilnahme der Erwachsenen an den Vor- und Nachbereitungsterminen ist verpflichtend, um diese Förderung in Anspruch nehmen zu können.

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Familienerholung
Ein Zuschuss für eine Familienerholung kann beantragt werden von

  • Familien mit drei Kindern
  • Familien mit einem behinderten Kind
  • Alleinerziehenden
  • oder Familien mit mindestens zwei Kindern.

Die Förderung ist abhängig vom Familieneinkommen. Für Familienerholungsurlaube gewährt das Land pro Übernachtung/Person

  • für jedes Elternteil/Lebenspartner bzw. -partnerin bis zu 10 Euro, für Alleinerziehende bis zu 5 Euro zusätzlich
  • für jedes Kind bis zu 15 Euro
  • für behinderte Familienmitglieder bis zu 10 Euro zusätzlich

Die Familienerholungsangebote müssen, ebenfalls wie die Familienfreizeiten, von den Familienverbänden und den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen durchgeführt werden.

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Wo und wie wird eine Förderung beantragt?
Ein Antrag auf Förderung eines Familienerholungsurlaubs oder einer Familienfreizeit kann formlos bei den Familienverbänden und den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege gestellt werden. Dort wird geprüft, ob noch Mittel zur Verfügung stehen, und wenn ja, wie hoch der Zuschuss ist. Die Beratungsstellen bieten Information und Unterstützung bei der Antragstellung.

WebtippAuf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums finden Sie die Kontaktadressen der Beratungsstellen bzw. Verbände, die Auskünfte zu den Familienfreizeiten, zur Familienerholung und zu den Freizeiten für junge Familien erteilen.

Vermittlungsstellen für Familienerholung finden Sie auch auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Niedersachsen unter www.agf-nds.de

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Ermittlung der Einkommensgrenze und des Familieneinkommens
Beratung (Illustration Imke Trostbach)Sie können auch selbst die Einkommensgrenze und das Familieneinkommen ermitteln: Nutzen Sie dazu bitte die entsprechenden Rechner. Das Ergebnis können Sie ausdrucken. Ergibt die Berechnung, dass Ihr Jahresfamilieneinkommen unter der ermittelten Jahreseinkommensgrenze liegt, fügen Sie bitte den Berechnungsbogen als Nachweis für den Antrag bei.

Bitte füllen Sie je nach Ergebnis Ihrer Einkommensermittlung die Erklärung (S. 4) aus der Anlage zur Berechnung der Einkommenshöchstgrenze aus und bestätigen Sie die Richtigkeit Ihrer Angaben durch Ihre Unterschrift.

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