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Inklusion und Familienalltag

Niedersachsen Die Niedersächsische Landesregierung hat im Januar 2012 einen Aktionsplan zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen beschlossen. Damit soll die Lebenssituation der mehr als 1,2 Millionen Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen verbessert werden. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem eine Schulrechtsreform und die Weiterentwicklung der gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung für alle Altersstufen in Kindertageseinrichtungen. Niedersächsischer Aktionsplan in leichter Sprache

Inklusive Kommunen in Niedersachsen
Der Landkreis Friesland, die Landeshauptstadt Hannover, die Stadt Oldenburg, der Landkreis und die Stadt Göttingen sowie die Stadt Langen sind seit 2014 Modellkommunen im Rahmen des Projekts "Inklusive Kommune". Der Augenmerk der kommunalen Handlungsfelder liegt dabei besonders auf Empowerment, Partizipation, Beteiligung an politischer und gesellschaftlicher Meinungsbildung, Infrastruktur, Mobilität, Barrierefreiheit, Bildung, Lebenslanges Lernen von vorschulischen Angeboten bis zur Erwachsenenbildung, Wohnen, Inklusiver Sozialraum, Innovative Wohnformen, Arbeit und Beschäftigung, Beratung und Unterstützung, Gesundheit und Pflege, Versorgungsstruktur, Kultur/Freizeit/Sport.

Inklusive Schule in Niedersachen
Erziehung und FörderungIn Niedersachsen ist die inklusive Schule verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt worden. Schülerinnen und Schülern wird ein barrierefreier und gleichberechtigter Zugang zu den niedersächsischen Schulen ermöglicht. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung erhalten ein Wahlrecht, ob ihr Kind die allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll.

Familienentlastende Dienste
praktische HilfenFamilien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, sind stark belastet. Die Betreuung ist für die Eltern häufig körperlich und psychisch sehr anstrengend. Das Land Niedersachsen fördert familienentlastende Dienste. Diese unterstützen Familien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, stunden- oder tageweise bei der Betreuung im Wohnumfeld der Familie oder in anderen Räumlichkeiten. Die Eltern können die Zeit nutzen - für sich, für den Partner oder die Partnerin und für die Geschwisterkinder.

Landesblindengeld und Landesblindenfonds
FinanziellesDas Landesblindengeld ist eine gesetzliche Leistung des Landes Niedersachsen. Blinde Menschen erhalten unabhängig vom Lebensalter Landesblindengeld (Blindengeld) zum Ausgleich der durch die Blindheit bedingten Mehraufwendungen. Darüber hinaus gibt es für blinde Menschen in besonderen Lebenslagen finanzielle Unterstützung durch den Landesblindenfonds.Alle Informationen sowie die Anträge zum Landesblindengeld und zum Landesblindenfonds auf der Website des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.

Weiterführende Informationen, Links und Broschüren

Buchtipp

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Die Broschüre beinhaltet den englischen Originaltext der UN-Behindertenrechtskonvention, die amtliche Deutsche Übersetzung sowie eine Version in Leichter Sprache. Sie steht auf der Website der Behindertenbeauftragten des Bundes als Download und Vorlesedokument zur Verfügung und kann als Druckversion kostenlos bestellt werden.

Willkommen - Wenn es anders kommt
Informationen über Hilfsangebote und Beratungsstellen für Eltern eines behinderten oder chronisch kranken Kindes bietet diese Broschüre. Sie steht ebefalls auf der Website der BZgA als Download zur Verfügung oder kann dort kostenlos bestellt werden.

Ratgeber zur Elternassistenz
Viele Menschen mit Behinderung wünschen sich Kinder. Im familiären Alltag können sie dabei in einigen Bereichen Unterstützung benötigen. Eine Möglichkeit zur Unterstützung ist die Elternassistenz. Sie kann zum Beispiel bei der Pflege des Kindes unterstützen oder im Haushalt helfen. Der kostenlose Ratgeber des Bundesverbands behinderter und chronisch kranker Eltern - bbe e.V. bietet Informationen für die Beantragung und Organisation personeller Hilfen zur Pflege und Versorgung der Kinder. Die Broschüre erklärt unter anderem, was eine Elternassistenz ist, wie sie finanziert werden kann oder wie die Assistenz organisiert wird. Sie steht in Alltagssprache als barrierefreie Version und in Leichter Sprache zum Download auf der Website des bbe zur Verfügung.

Auszeit vom Alltag. Mutter/Vater-Kind-Kuren: Hinweise und Tipps von Eltern für Eltern von Kindern mit Behinderung
Für Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist die Suche nach einer geeigneten Kureinrichtung oft mühsam. Basierend auf Kurerfahrungen von Eltern hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine Broschüre mit vielen Hinweisen und Tipps für eine gelingende "Auszeit vom Alltag" herausgegeben. Darüber hinaus gibt es als Download auf der Website der Lebenshilfe eine Übersicht der Mutter/Vater-Kind-Kureinrichtungen, die über Erfahrungen mit der Aufnahme behinderter Kinder verfügen. Infos zur Bestellmöglichkeit unter www.lebenshilfe.de. Weitere Infos zum Thema auf der Website der Lebenshilfe.

Rechtliches

Recht auf Teilhabe. Ein Wegweiser zu allen wichtigen sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung
Der Ratgeber stellt die in den Sozialgesetzbüchern verankerten Leistungsrechte dar, geht auf die im Begriff des Nachteilsausgleichs zusammengefassten Leistungen sowie auf die für Menschen mit geistiger Behinderung wichtigen Fragen zur persönlichen Rechtsausübung ein. Die Broschüre kann für 6,00 Euro plus Versand über die Website www.lebenshilfe.de bestellt werden. Dort finden Eltern auch weitere wichtige Informationen über den Lebensalltag mit einem behinderten Kind.

Webtipp

www.fruehfoerderstellen.de Das Webportal informiert Eltern von entwicklungsauffälligen oder behinderten Kindern zu allen Fragen rund um das Thema Frühförderung. Neben den gesetzlichen Regelungen und einer Datenbank mit Adressen der Frühförderstellen in Deutschland bietet die Website eine Literaturliste, angefangen von Erfahrungsberichten von Eltern über Familienratgeber bis hin zu Zeitschriften. Zu finden ist auch eine Übersicht über Anlaufstellen und Selbsthilfegruppen, bei denen Eltern, Angehörige und Freunde behinderter Menschen Unterstützung bekommen.

www.familienratgeber.de Der Online-Wegweiser der Aktion Mensch bietet Informationen rund um alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen: Hilfen für Familien, Nachteilsausgleiche für Menschen mit Schwerbehinderung, Leistungen zum selbstbestimmten Leben und vieles mehr. Außerdem gibt es eine Datenbank mit Hilfeangeboten vor Ort. Der Familienratgeber steht in Alltagssprache sowie in Leichter Sprache zur Verfügung.

www.behinderte-eltern.de Die Website des Bundesverbands behinderter und chronisch kranker Eltern bietet Informationen über die Themen Zeugung, Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft, zur Elternassistenz und Hilfsmitteln für den Familienalltag. Außerdem gibt es eine Datenbank zu barrierefreien Urlaubs- und Kur-Unterkünften und eine Online-Beratung. 

www.lebenshilfe.de Auf dem Portal der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. finden Eltern wichtige Informationen über den Lebensalltag mit einem behinderten Kind, vor allem aktuelle Gesetzesänderungen und neue Gerichtsurteile im Leistungsrecht.

www.geschwisternetz.de Das Angebot der Bundesvereinigung Lebenshilfe will erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung unterstützen, verbinden und stärken. Im GeschwisterNetz gibt es Informationen und Antworten auf Fachfragen, außerdem können die Teilnehmer Fotos und Momente miteinander teilen - in einem geschützten Rahmen. Wer beim GeschwisterNetz mitmachen möchte, muss sich anmelden - das geht nur durch eine Einladung anderer erwachsener Geschwister, die schon dabei sind. Wer niemanden kennt, kann seine Registrierung beantragen.

www.ich-kenne-meine-rechte.de Auf der Website gibt es die UN-Behindertenrechtskonvention in leichter Sprache

www.ms.niedersachsen.de Auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums finden sich zahlreiche Informationen zum Thema Menschen mit Behinderungen.

www.behindertenbeauftragte-niedersachsen.de Informationen der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen.

www.behindertenbeauftragte.de Die Website der Bundesbehindertenbeauftragten bietet Informationen und rechtliche Grundlagen rund um das Thema Menschen mit Behinderung. Über die Website gelangt man zur Koordinierungsstelle Inklusion und zum Inklusionsbeirat. Außerdem gibt es eine Landkarte zu Inklusionsprojekten in ganz Deutschland. Bei den Publikationen finden Sie eine Broschüre zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in deutscher Alltagssprache, mit Schattenübersetzung und in Leichter Sprache als Download bereit.

www.nakos.de Die Website bietet Datenbanken mit Adressen regionaler, bundesweiter und internationaler Selbsthilfegruppen.

www.kindernetzwerk.de Hilfe für Eltern, deren Kinder an einer chronischen oder seltenen Krankheit oder an einer Behinderung leiden, bietet das Kindernetzwerk e.V. für kranke und behinderte Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft. Eine umfangreiche Datenbank stellt zu rund 2.000 Schlagworten weiterführende Adressen, wie Eltern-Selbsthilfegruppen, Kliniken oder Bundesverbände, sowie Informationen zur Verfügung. Als Mitglied des Kindernetzwerkes können sich Eltern in Foren mit Experten oder anderen betroffenen Eltern austauschen und Hilfe erhalten.

www.kindergesundheit-info.de bietet unter "Rat&Hilfe" einen Wegweiser für Familien mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind.


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