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Flüchtlingsfamilien: Ankommen in Niedersachsen und dabei sein

15.10.2015 Hannover
Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bei der Auftaktveranstaltung zu "Gut ankommen in Niedersachsen!" am 15. Oktober 2015 über Fördermöglichkeiten für Angebote für Flüchtlingsfamilien informiert. Neben einer Talkrunde zu Erfahrungen mit bzw. Erwartungen an soziale Infrastrukturen für Flüchtlingsfamilien wurden erste Beispiele guter Praxis vorgestellt.

Was braucht es?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfeträger und deren Kooperationspartner, die zur Fachveranstaltung nach Hannover gekommen waren. In der Talkrunde und im Gespräch mit den Teilnehmenden haben sich folgende Punkte herauskristallisiert:

  • Integriertes Familienmanagement
  • Netzwerkarbeit und Koordination vor Ort auf unterschiedlichen Ebenen
  • kommunale Gesamtkonzeption, gefragt ist die gesamte Kinder- und Jugendhilfe
  • Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen kennen / Informationsplattform vor Ort
  • Beispiele guter Praxis und gegenseitiger Austausch dazu
  • Selbsthilferessourcen der Flüchtlingsfamilien nutzen und stärken
  • Bedarfe der Flüchtlingsfamilien erfragen
  • auf Altbewährtes setzen (bewährte Programme können über die RL Familienförderung gefördert werden, für 2015 stehen noch Restmittel zur Verfügung!)

Netzwerken
Von den Teilnehmenden wurde gewünscht und vereinbart, dass auf der Website "Familien in Niedersachsen" neben der Dokumentation auch die Liste aller am Fachtag Beteiligten zwecks gegenseitiger Kontaktaufnahmemöglichkeit und dem bekundeten Netzwerkinteresse veröffentlicht werden soll. Damit haben sich alle Anwesenden einverstanden erklärt. (Hinweis: Es liegen nicht von allen Anwesenden Anmelde- bzw. Kontaktdaten vor)

Wissenschaftliche Begleitung durch das ism
Die Fachveranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) durchgeführt. Vorgesehen ist auch eine Praxisbegleitung durch das ism, um auf die Erkenntnisse aus dem EFi-Projekt aufbauen zu können. Bei Bedarf kann die Konzeptentwicklung vor Ort durch das ism begleitet werden. Dies ist bei einer Antragsstellung gegebenenfalls zu berücksichtigen - zusätzliche Mittel stehen dafür nicht zur Verfügung.

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