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Themenschwerpunkt - Medienkompetenz und Medienpädagogik

Landeskonzept-Medienkompetenz-in-Niedersachsen_CoverIm Februar 2012 hat die Niedersächsische Landesregierung das Landeskonzept "Medienkompetenz in Niedersachsen - Meilensteine zum Ziel" beschlossen. Das Konzept soll auf dem Weg, Medienbildung zu strukturieren und zu verstetigen, als "roter Faden" dienen. Es bildet den Rahmen für zahlreiche Projekte, die mit öffentlichen Mitteln in Niedersachsen durchgeführt werden oder sich in Planung befinden. Die Kommunen sollen dabei verstärkt in einzelne Maßnahmen einbezogen werden. Das Konzept konzentriert sich auf die Bereiche Schulen, Kindertagesstätten, Aus-und Weiterbildung von Lehrkräften, Familie, Jugendarbeit und Jugendschutz sowie Hochschule und Weiterbildung. Es steht zum Download zur Verfügung unter www.medienkompetenz-niedersachsen.de

Medienkompetenz ist zum Schlüsselbegriff für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe geworden. Die rasanten Entwicklungen auf dem Medienmarkt stellen Eltern und pädagogische Fachkräfte vor eine schwierige Aufgabe: Sie müssen sich in der Medienwelt ihrer Kinder auskennen, um sinnvolle Regeln für den kritischen Umgang mit den Inhalten aufstellen zu können.

Medienkompetenz bietet über den Spielspaß hinaus jedoch auch ein großes Potential zur Teilhabe und Integration gerade für benachteiligte Kinder und Jugendliche. In selbst produzierten Filmen und Hörbeiträgen haben sie vielfältige Möglichkeiten, sich auszudrücken und aktiv zu gestalten. Dafür brauchen sie die kompetente Begleitung durch medienpädagogisch geschulte Fachkräfte. Wir haben deshalb Tipps und Links zum Thema Medienkompetenz für Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Kinder zusammengestellt.

Sicher Online mit technischen Schutzlösungen
Um Kinder und Jugendliche bestmöglich vor ungeeigneten Inhalten zu schützen, sollten Eltern und Fachkräfte unbedingt Jugendschutzprogramme und Filtersysteme auf PCs, Spielkonsolen und Handys, die Kinder nutzen dürfen, einstellen.

sicher-online-gehen_LogoBund und Länder haben gemeinsam mit der Wirtschaft und Trägern des Kinder- und Jugendschutzes die Initiative "sicher online gehen - Kinderschutz im Internet" gestartet. Sie soll Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen, um ihnen mit einem sicheren Surfraum die Chancen des Internets zu eröffnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Information über technische Schutzlösungen bei den ersten Schritten im Netz. Mehr dazu unter www.sicher-online-gehen.de

Eltern

  • Medienkompetenz entwickeln - Medien selbstbewusst nutzen
  • Medienkompetenz und Medienerziehung
  • www.schau-hin.info | Elterntipps zum Medienalltag mit Kindern
  • www.kindersoftwarepreis.de | Deutscher Kindersoftwarepreis Tommi
  • www.internet-abc.de | Informationsportal für einen sichereren Einstieg ins Internet
  • www.internet-abc.de/eltern/turkce.php | Informationsportal für einen sichereren Einstieg ins Internet in türkischer Sprache
  • www.klicksafe.de | Projekt der Europäischen Kommission zum sicheren Surfen - auch in türkischer, russischer und arabischer Sprache
  • www.surfer-haben-rechte.de | Informationen zu den Themen Soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Webmaildienste, Onlinespiele, Tauschbörsen, Auktionen, Preisvergleiche, Onlineshops, Partnerbörsen, Lokalisierungsdienste, Online-Werbung, Cookies, Hot Spots und Smartphones, außerdem Checklisten zum Umgang mit dem Internet und Handlungsempfehlungen im Falle eines Rechts-/ Datenmissbrauchs
  • www.elternberatung-sucht.de | Informationen für Eltern suchtgefährdeter oder abhängiger Kinder und Jugendlicher. Das im Dezember 2012 gestartete Pilotprogramm ELSA will Erziehungskompetenzen fördern, familiäre Konflikte reduzieren und die Gemeinschaft innerhalb der Familie stabilisieren. Es richtet sich u.a. an Eltern, deren heranwachsende Kinder eine übermäßige Computerspiel- oder Internetnutzung zeigen. Die Website bietet eine professionelle und auf Wunsch auch anonyme Online-Beratungsplattform mit unterschiedlichen Beratungsformen an. Eltern, die eine Beratung vor Ort vorziehen, können über verlinkte Datenbanken eine nahegelegene Beratungsstelle finden.

Kinder und Jugendliche


Erzieherinnen und Erzieher

Fortbildungen

  • Eltern-Medien-Trainerinnen und -Trainer helfen bei der Organisation von Elternabenden zum Thema Medienerziehung in Schulen und Kindergärten, auch in Türkisch
  • Multimediamobile in Niedersachsen | Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) bietet Fortbildungen für den Bereich Multimedia und Internet an. Das kostenlose Angebot richtet sich an Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter niedersächsischer Schulen und außerschulischer Einrichtungen der Jugendbildung. Die Multimediamobile mit jeweils acht Arbeitsplätzen kommen direkt vor Ort. Weitere Informationen zu den Schwerpunkten der Aus- und Fortbildungen sowie zu den Kontaktdaten auf der Website der NLM.
  • www.blickwechsel.org | Blickwechsel Verein für Medien- und Kulturpädagogik bietet Medienqualifizierungen für Fachkräfte in Hessen, Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven an
  • Flimmo-Fachportal für Medienerziehung

Praxismaterial

Lehrerinnen und Lehrer

  • Gender und Medien
  • www.medienkompetenz-niedersachsen.de | Informationen zu den jährlich stattfindenden Schulmedientagen und medienpädagogischer Atlas zu Fortbildungsangeboten in Niedersachsen
  • www.bmfsfj.de/cybermobbing | Website des Bundesfamilienministeriums für Jugendliche, Eltern und Schulen mit Tipps, wie Opfer sich wehren, Attacken dokumentieren und Anzeigen bei der Polizei erstatten können. Genannt sind auch Beratungsstellen, an die sich Betroffene wenden können.
  • www.medien-in-die-schule.de | Das Kooperationsprojekt "Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen - Materialien für den Unterricht" vermittelt Grundlagen zu aktuellen medialen Erscheinungen. Die für unterschiedliche unterrichtliche Settings konzipierten Materialien legen den Fokus u.a. auf die Aspekte des Jugendmedienschutzes und der Internetsicherheit, aber auch auf die produktiven Aspekte von Fernsehen und dem "Mitmachnetz".
  • Statementpapier zum Thema "Cybermobbing und sexualisierte Gewalt im Netz"
    Das Diskussionspapier erläutert die unterschiedlichen Formen von Cybermobbing sowie Präventionsmaßnahmen und Handlungskompetenzen und benennt typische Auslöser und Anlässe für Cybermobbing. Es steht auf der Website des KgKJH bereit und kann auch über die Geschäftsstelle (T 0391 / 631 05 56 oder per Mail) abgefordert werden.

Cyber-Mobbing_LJS_Cover
Cyber-Mobbing - Medienkompetenz trifft Gewaltprävention
Die Fachpublikation der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen beschreibt das Entstehen von Gewalt in der virtuellen Welt und eröffnet Möglichkeiten einzugreifen. Am Beispiel unterschiedlicher Projekte werden pädagogische Ansatzpunkte für die Auseinandersetzung mit Cyber-Mobbing aufgezeigt. Zu bestellen über die Website des LJS.


Wissenschaftliche Studien und Berichte

  • Computerspiel(en) in der Familie
  • KIM-Studie - Kinder und Medien
    Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch. Im Rahmen der KIM-Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder und ihre Mütter befragt.
  • FIM-Studie - Familie, Interaktion & Medien
    Die FIM-Studie erforscht Mediennutzung und Kommunikationsverhalten in Familien mit Kindern zwischen 3 und 19 Jahren
  • Die im ebenfalls vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest jährlich veröffentlichte JIM-Studie befasst sich mit dem Mediennutzungsverhalten 12- bis 19-jähriger Jugendlicher. Mehr dazu finden Sie auf der Website des mpfs.
  • Der Medienkompetenzbericht der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) informiert über Projekte zur Förderung der Medienkompetenz von Familien und pädagogischen Fachkräften. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung der Projekte, Akteurinnen und Akteure und Institutionen, die in Nordrhein-Westfalen Angebote zur Medienerziehung und -bildung durchführen. Download des Berichts 2011 auf der Website der LfM
  • Die rechtmäßige Einbindung von Werbung und der Umgang mit den Daten von Kindern auf kommerziellen Websites, die Browser-Spiele anbieten, untersuchte die Verbraucherzentrale Bundesverband im Jahr 2011. Der Untersuchungsbericht steht auf der Website des VZBV zur Verfügung.
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