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Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen: Landesinitiative geht in die zweite Runde

Mitten-drin_LogoNach dem großen Erfolg des Modellprojekts "Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen", das im Projektzeitraum 2014 bis 2017 niedersachsenweit gut 450 Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Schulalter auf den Weg gebracht hat, geht das Landesprogramm ab 15. Mai 2017 in die zweite Runde.

Für die kommenden zwei Jahre stellt das Land Niedersachsen insgesamt 800.000 Euro zur Verfügung, damit landesweit Projekte durchgeführt werden können, die benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen. Neu sind zusätzliche regionale Fachtage, die kommunale Netzwerke stärken und die Angebote verstetigen sollen. Das Augenmerk liegt auf chancengerechter Teilhabe, Förderung und Unterstützung bei der Entwicklung und Entfaltung von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Gefördert werden Mikroprojekte mit maximal 3.000 Euro und Makroprojekte mit bis zu 10.000 Euro.

"Jedes fünfte Kind, jeder fünfte Jugendliche unter 18 Jahren ist von Armut bedroht - wir müssen besonders diese Kinder und Jugendliche erreichen und stärken", erläutert Sozialministerin Cornelia Rundt. Mit "Mitten drin!" gelinge das auf eindrucksvolle Weise, deswegen sei die Weiterentwicklung dieses Programms eine gute Botschaft auch für all die engagierten Vereine und Verbände in Niedersachsen.

"Wir sind sehr froh, dass die Impulse, die wir mit 'Mitten drin!' in den vergangenen drei Jahren setzen konnten, nicht verpuffen", sagt Johannes Schmidt, Landesvorsitzender des Niedersächsischen Kinderschutzbundes. "Welchen großen Unterschied auch kleine Angebote für die angesprochenen Kinder und Jugendlichen machen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht 'mittendrin' sein können, haben uns in berührender Art viele Träger aus ganz Niedersachsen rückgemeldet."

"Mit dem Deutschen Kinderschutzbund, Landesverband Niedersachsen e.V., konnte ein hoch kompetenter und hervorragend vernetzter Projektträger gewonnen werden, der alleine in Niedersachsen über 62 Kreis- und Ortsverbände verfügt, die im Hinblick auf die weitere Umsetzung des Projektes unmittelbar eingebunden werden können", sagt Sozialministerin Rundt. Antragsteller können freie Träger der Jugendhilfe, gemeinnützige Vereine und Verbände sein.

Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bis 2019 mit insgesamt 800.000 Euro gefördert. Neben der Bereitstellung der Mittel beteiligt sich das Ministerium auch an einem Beirat, der das Projekt begleitet und mit Ideen bereichert.

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