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AXA Kindersicherheitsreport 2015 - Feuer- und Hitzegefahren

AXA-Kindersicherheitsinitiative_LogoJedes Jahr müssen 30.000 Kinder unter 15 Jahren aufgrund von Verbrennungen oder Verbrühungen ärztlich behandelt werden, 6.000 werden sogar stationär im Krankenhaus versorgt. Die Verletzungen sind besonders schmerzhaft und beeinträchtigen das Leben oft nachhaltig, doch nur ein geringer Teil der Eltern schätzt die Bedrohlichkeit von Verbrennungen und Verbrühungen korrekt ein. Der AXA Kindersicherheitsreport 2015 zeigt, dass viele Eltern die Gefahren durch Feuer und Hitze unterschätzen, nicht ausreichend informiert sind und nur wenige Eltern Schutzmaßnahmen treffen. Die repräsentative Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut GfK und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. im Juni 2015 mit 1.007 Eltern durchgeführt und möchte Eltern für verschiedene Feuer- und Hitzegefahren im kindlichen Alltag sensibilisieren.

Sicherheit geht vor, doch es mangelt schon an einfachen Schutzmaßnahmen
Mit den Eltern gemeinsam in der Küche zu kochen, ist ein Riesenspaß für Kinder. Doch in 70 Prozent der Haushalte kommt es vor, dass sich Kinder beim Kochen unbeaufsichtigt in der Küche aufhalten, beinahe die Hälfte der Klein- und Vorschulkinder (43 Prozent) sind davon betroffen. Bedenklich stimmen dabei die mangelnden Schutzmaßnahmen in den Küchen der Befragten:  Nur rund ein Viertel der Eltern (26 Prozent) trifft Sicherheitsvorkehrungen in der Küche, wie das Anbringen eines Herdschutzgitters oder das für Kinder unzugängliche Aufstellen des Wasserkochers.

Besonders bei alleinerziehenden Eltern besteht bei den Themen Sicherheitsverhalten, technische Ausstattung und richtige Sofortmaßnahmen Aufklärungsbedarf. Im Vergleich zu in einer Partnerschaft lebenden Eltern haben Alleinerziehende weniger Rauchmelder installiert (66 Prozent vs. 80 Prozent) und nur gut ein Drittel (34 Prozent) gibt an, Streichhölzer und Feuerzeuge an einem für Kinder unerreichbaren Ort aufzubewahren. Bei Eltern, die in einer Partnerschaft leben, sind es rund die Hälfte (49 Prozent).

Über die AXA-Kindersicherheitsinitiative
Damit Kinder in Deutschland sicherer aufwachsen können, hatte AXA 2013 die Kindersicherheitsinitiative ins Leben gerufen, in deren Fokus die Prävention von Gefahren und die Aufklärung über Risiken stehen. Mit der Initiative möchte der Versicherer seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und einen Beitrag zu mehr Kindersicherheit leisten. Unter anderem organisiert AXA Kindersicherheitsschulungen, in denen bis heute über 1.400 Kinder gelernt haben, sich in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen zu behaupten. Der AXA Kindersicherheitsreport, eine repräsentative Studie zur Gefahrenwahrnehmung im kindlichen Umfeld, wird in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut GfK durchgeführt und veröffentlicht. Fachlich begleitet wird die Studie durch die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V., der führenden Dachorganisation in Fragen der Unfallverhütung und Kooperationspartner von AXA.

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