Familienservicebüros verständigen sich auf verbindliches Verfahren in Kinderschutzfällen
15 Familienservicebüros in der Region Hannover haben sich auf eine standardisierte Vorgehensweise bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verständigt. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, was zu tun ist, wenn sich Tagespflegepersonen in Sorge um ihr Tagespflegekind an das Familienservicebüro wenden. Daran beteiligt waren die Koordinierungsstelle Tagespflege, fünf Vertreterinnen der Familienservicebüros sowie das Koordinierungszentrum Kinderschutz Hannover.
Ziel war, die Arbeit zu erleichtern, den Informationsaustausch klarer und die Zusammenarbeit der Beteiligten - Eltern, Tagespflegepersonen, Familienservicebüros und Jugendhilfe - verbindlicher zu gestalten. Dazu wurden Einschätzungs- und Dokumentationshilfen für (mögliche) Kinderschutzfälle erstellt. Ein Informationsblatt sowie ein Flyer mit wichtigen Kontaktdaten für Tagespflegepersonen rundet das Gesamtpaket ab.
Weitere Familienservicebüros in der Region Hannover haben bereits signalisiert, sich diesem Verfahren anzuschließen. Darüber hinaus bietet die Koordinierungsstelle Tagespflege in regelmäßigen Abständen Fortbildungen rund um den Kinderschutz für die Tagespflegepersonen an.
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