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Zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule in Niedersachsen

Das Niedersächsische Kultusministerium hat grünes Licht für die Zuweisung von insgesamt 650 Vollzeitstellen für zusätzliches Fachpersonal an allgemeinen Schulen und an Förderschulen gegeben. Dieses Volumen wird auf rund 815 Schulen in Niedersachsen verteilt, die somit bald weitere Unterstützung bei der Inklusion erhalten, wie die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt erklärt.

"Die Bewerbungslage ist ausgesprochen positiv, so dass wir voraussichtlich alle Stellen bis Ende Oktober besetzen können. Ich freue mich, dass wir die Lehrkräfte und Schulleitungen so zeitnah mit vielen Fachkräften unterstützen können. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als sonderpädagogische Fachkräfte zur Unterrichtsbegleitung und zur Unterstützung der inklusiven Bildung sind eine wichtige Ergänzung zur engagierten Arbeit unserer Lehrkräfte. Aus verschiedenen Berufsfeldern können sie gemeinsam mit den Lehrkräften multiprofessionelle Teams bilden, die die sonderpädagogische Förderung erfolgreich planen, durchführen und begleiten. Wir nehmen damit eine weitere Stufe zur flächendeckenden Arbeit in multiprofessionellen Teams an unseren Schulen."

Bei der Zuweisung der Stellen sowohl an den allgemeinen wie auch an den Förderschulen wurde insbesondere die Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten "Geistige Entwicklung", "Körperlich-motorische Entwicklung" und "Emotionale und Soziale Entwicklung" mitberücksichtigt.

Bereits 180 Vollzeitstellen sind unbefristet. Niedersachsens Kultusministerin wird sich nachdrücklich für eine dauerhafte Beschäftigung auch der weiteren Inklusionsfachkräfte einsetzen.

Multiprofessionelle Teams bilden
Die Berufsgruppen, die fachlich für einen Einsatz im sonderpädagogischen Bereich qualifiziert sind, umfassen beispielsweise Logopäden/-innen, Ergotherapeuten/-innen, Heilpädagogen/-innen, Heilerzieher/-innen, Erzieher/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagoge/-innen. Die unterstützenden Tätigkeiten beziehen sich dabei auf die Felder der Unterrichtsbegleitung, der therapeutischen Maßnahmen und der Unterstützung in der erzieherischen Arbeit bei Verhaltensschwierigkeiten. Die Aufgaben von Förderschullehrkräften wie Unterrichtsgestaltung oder Förderdiagnostik gehören nicht zum Aufgabenspektrum.

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