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Sachkostenerstattung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Das Niedersächsische Sozialministerium stellt noch im Jahr 2015 eine Million Euro für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bereit. "Wir wollen damit unkompliziert und schnell diejenigen unterstützen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren und so maßgeblich zu einer gelebten Willkommenskultur beitragen", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt am Rande des Plenums im Niedersächsischen Landtag. Wohlfahrtsverbände und die Kommunen erhalten dafür als koordinierende Stellen für die regionale Verteilung der Mittel aus dem ‚Sonderprogramm zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe´ für das Jahr 2015 insgesamt 900.000 Euro. Außerdem werden noch in diesem Jahr für insgesamt 100.000 Euro Sprachlehrbücher angeschafft und ebenfalls über die Kommunen den Freiwilligen für ihre erste Sprachmittlungsarbeit mit Flüchtlingen vor Ort zur Verfügung gestellt.

"Das Geld soll jetzt unbürokratisch fließen und gleichzeitig die wertvollen Ehrenamtsstrukturen im Land unterstützen", so Ministerin Rundt. Allen zivilgesellschaftlichen Gruppen soll eine Teilhabe ermöglicht werden, die Mittel sollen den Freiwilligen unmittelbar zu Gute kommen: Freiwillige Helferinnen und Helfer sollen auf Antrag einen Sachkostenbeitrag für niedrigschwellige Angebote bei der Flüchtlingsbetreuung erhalten. Dies gilt beispielsweise für Fahrkarten, Benzinkosten, Eintrittsgelder, Material für Sprachmittlung oder für die Initiierung von sogenannten "Flüchtlingscafés" und dadurch anfallende Bewirtungskosten. Dolmetscherkosten sind ausdrücklich nicht erstattungsfähig, Aufwandsentschädigungen werden nicht gezahlt.

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