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2. Nationaler Bildungsreport

Der aktuelle nationale Bildungsreport verzeichnet eine zunehmende Nutzung frühkindlicher Bildung.

Mit dem Bericht "Bildung in Deutschland 2008" wird die zweite umfassende empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vorgelegt. Der Band analysiert das gesamte institutionelle Gefüge des Bildungswesens von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über das allgemeinbildende Schulwesen, die berufliche Ausbildung und die Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.

Im Bereich frühkindlicher Bildung verzeichnet der Report eine zunehmende Nutzung: So wird die Altersgruppe der 4- bis 5-Jährigen nahezu vollständig von Bildungsangeboten erreicht. Der Anteil der Kinder, die bereits mit drei Jahren in eine Kindertageseinrichtung gehen, ist zwischen 2004 und 2007 um rund zehn Prozentpunkte auf gut 90% in Ostdeutschland bzw. knapp 80% in Westdeutschland gestiegen. Auch bei Kindern unter drei Jahren steigt die Beteiligung in Tageseinrichtungen und Tagespflege - die Quote betrug im Jahr 2007 10% in West- und 41% in Ostdeutschland.

Der Bericht wurde gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Erarbeitet hat ihn eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Beteiligt sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschul-Informations-System (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie das Statistische Bundesamt und die Statistischen Ämter der Länder.

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